Born in Flames
Sozialistische Revolution der Zukunft in Amerika

Ein interessantes Dokument aus der Hochzeit des politischen Feminismus steht mit „Born in Flames – In Flammen geboren“ (1983) wieder zur Verfügung. 

Donnerstag, 08.08.2019, 14:52 Uhr aktualisiert: 08.08.2019, 15:15 Uhr
Die Revolutionärin im Gefängnis
Die Revolutionärin im Gefängnis Foto: Salzgeber

Regisseurin Lizzie Borden , die später Thriller wie „Love Crimes“ (1991, mit Sean Young ) und Dramen wie „Working Girls“ inszenierte und dann von der Bildfläche verschwand, stellt in Form einer Pseudo-Dokumentation eine zunächst mit Erfolg geführte sozialistische Revolution der Zukunft in Amerika vor. Weil die Gleichberechtigung der Frauen auch dann nur dem Namen nach existiert, greift eine Armee radikaler Frauen zu den Waffen, um Sexismus und Rassismus zu bekämpfen.

Der anfangs gewaltfreie Feldzug eskaliert, als eine der Anführerinnen im Gefängnis unter ungeklärten Umständen zu Tode kommt. Zu seiner Zeit wurde „Born in Flames“ als „fantasievolle Untergrundagitation mit Schlagworten und einem fragwürdigen Aufruf zur Gegengewalt“ (Filmdienst) gewertet. Wer den Schritt ins Kino wagt, sei entsprechend vorinformiert. Nur am 12. August. 

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6835424?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F197%2F201%2F1819671%2F
Nachts sind alle Roller grün
Nachhaltige Idee – (noch) nicht nachhaltig umgesetzt: Die E-Scooter werden noch mit Diesel-Fahrzeugen transportiert. Wilfried Gerharz
Nachrichten-Ticker