Killerman
B-Film voller Deppen-Dialoge

Tröstlich, dass inmitten hochgerüsteten Ac­tiongewummers à la „Hobbs & Shaw“ noch Filme wie dieser im Kino landen: Was Regisseur Malik Bader hier vorlegt, ist ein in griseliger Optik gehaltener B-Film voller Deppen-Dialoge, den man in dieser Form in den frühen Neunzigern als Videopremiere hätte erwarten können.

Donnerstag, 08.08.2019, 14:52 Uhr aktualisiert: 08.08.2019, 15:09 Uhr
Moe Diamond (Liam Hemsworth) verliert sein Gedächtnis.
Moe Diamond (Liam Hemsworth) verliert sein Gedächtnis. Foto: dpa

Liam Hemsworth („Die Tribute von Panem“), Gatte von Miley Cyrus und Bruder des „Thor“-Stars Chris Hemsworth, spielt den Fake-Juwelier Moe, der in lukrativer Routine das schmutzige Geld eines Drogenkönigs wäscht. Als ihn dessen Neffe (Emory Cohen, „Brooklyn“) zu einem Deal auf eigene Faust überredet, geht das schon deshalb schief, weil es in Filmen dieser Art stets schiefgeht.

Fortan sind den beiden nicht nur Mafiosi, Konkurrenten, korrupte Cops und das FBI auf den Fersen: Bei einem Unfall verliert Moe auch noch sein Gedächtnis. Selbst seine Freundin (Diane Guerrero aus „Orange is the New Black“ in einer komplett verschenkten Rolle) erkennt er nicht wieder.

Wie wenig Malik aus dieser Prämisse macht, ist erstaunlich genug. Wie konfus er die Hatz auf die Flüchtenden inszeniert, setzt aber noch einen drauf. Trotzdem kann man sich dem trashigen Reiz des blutigen Actionspektakels nicht ganz entziehen. Action-Fans wissen: Auch auf der Resterampe kann‘s Spaß machen.

Bewertung

Killerman: Action mit Liam Hemsworth und Diane Guerrero (109 Minuten)

Bewertung: 3 von 5 Sternen

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