„Blinded by the Light“
Javeds Träume

Irgendwo zwischen britischen Sozialkomödien wie dem ungeschlagenen „Brassed Off“ und leichtgewichtigen musikalischen Romanzen wie „Yesterday“ findet die Dramödie „Blinded by the Light“ ihren Platz.

Donnerstag, 22.08.2019, 19:06 Uhr aktualisiert: 22.08.2019, 19:30 Uhr
Javed (Viveik Kalra) mag Eliza (Nell Williams).
Javed (Viveik Kalra) mag Eliza (Nell Williams). Foto: Warner

Luton im Jahr 1987: Maggie Thatcher führt das politische Ruder, bissige Satiren wie Stephen Frears’ „Sammy und Rosie tun es“ beleuchten in den Kinos das Spannungsverhältnis wachsender Immigrantenströme und verarmender Arbeiterschaft.

Bruce Springsteen als Erweckungserlebnis

In diesem Klima schreibt Javed (Viveik Kalra), Teenager pakistanischer Abstammung, Gedichte und leidet an der Intoleranz seiner Heimatstadt ebenso wie am herrschsüchtigen Vater. Ein Freund spielt ihm Musik von Bruce Springsteen vor, und Javed hat ein Erweckungserlebnis. Die Songs spiegeln Javeds Situation und werden zum Ventil für den Teen, der seine unterdrückten Träume buchstäblich befreit und die erste Liebe in Gestalt der quirligen politischen Aktivistin Eliza (Nell Williams, „Game of Thrones“) erlebt.

Regisseurin Gurinda Chandra („Kick it Like Beckham“) hat das kalkuliert, ohne sonderliche Originalität auf Wohlfühlkino hin inszeniert und setzt auf den Sympathiefaktor des unbedarften Hauptdartellers und die Musik von „The Boss“.  

Bewertung

"Blinded by the light": Mischung aus Sozialkomödie und Musik-Romanze

Bewertung: 3 von 5 Sternen

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