Filme der Woche
„Maradona“: Sehenswerte Fußball-Doku

Im Untertitel des Dokumentarfilms „Maradona“ von Regisseur Asif Kapadi wird der argentinische Weltklassespieler, Manager und Nationaltrainer Diego Maradona als „Rebell. Held, Gott.“ bezeichnet. 

Donnerstag, 05.09.2019, 13:54 Uhr aktualisiert: 05.09.2019, 15:08 Uhr
Diego Maradona hat mal wieder für einen Sieg gesorgt.
Diego Maradona hat mal wieder für einen Sieg gesorgt. Foto: dpa

Der aus den Slums von Buenos Aires stammende 1,65 Meter große Ballvirtuose Maradona wurde beim SSC Neapel die Fußball-Ikone, die seit der WM 1986 von Fans auch als „die Hand Gottes“ bezeichnet wurde und für den im Heimatland gar die „Iglesia Maradona“ in Rosario gegründet wurde.

Kapada versucht, alle Facetten des Mannes, dessen Leben von Triumph über Skandale bis zu medizinischen Tragödien Stoff genug bietet, mit einer Mischung aus Archivmaterial und Privatvideos beizukommen. Wem die 130 Minuten nicht reichen, der sei auf das Treffen zweier Titanen verwiesen.

In „Maradona by Kusturica“ (2008) spielen sich der serbische Regisseur Emir Kusturica („On the Milky Road“, 2017) und Maradona buchstäblich die Bälle zu und Kusturica findet eine schöne Erklärung für dessen Ruhm: „Die Ära von Maradona in den 80ern stellt den Höhepunkt des Individualismus im Fußball dar, wo ein Einzelner telegen, mit Power und Dribbling ein Spiel drehen konnte.“ Sehenswert.

Bewertung

 "Maradona": Sehenswerte Sport-Doku, 130 Minuten, 4 von 5 Sternen.

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