„Wer 4 sind“
Pop-Doku

Aus Anlass des 30-jährigen Bandjubiläums, 27 Jahre nach dem Durchbruch mit „Die da?!“ und auch schon wieder 18 Jahre nach der ersten großen Kinodoku „Was geht?“ kommt eine neue Dokumentation über die schwäbischen Pop-Rap-Pioniere Die Fantastischen Vier heraus. 

Donnerstag, 12.09.2019, 14:06 Uhr aktualisiert: 12.09.2019, 15:53 Uhr
Fahren ein nettes Auto: die Jungs von Fanta Vier.
Fahren ein nettes Auto: die Jungs von Fanta Vier. Foto: NFP

Eine kritische Auseinandersetzung hatte Regisseur Thomas Schwendemann eher nicht im Sinn, entsprechend richtet sich der Film vor allem an Fans der erfolgreichen Vier, denen nicht nur aus den Reihen des deutschen Hip-Hop gern mal vorgeworfen wurde, ein reines Spaßprojekt zu sein und damit Verrat geübt zu haben am „echten Rap“ (was auch immer das sein mag).

Im Film dürfen Smudo, Thomas D, Michi Beck und And.Ypsilon, inzwischen alle über fünfzig, dezent altersmilde über ihre Anfänge und Erfolge philosophieren, über die seltener werdenden Kreativitätsschübe und ihr bürgerliches Leben mit Familie. Sympathisch wirken sie immer noch, von Zynismus gibt’s zum Glück keine Spur.

Als roter Faden dient die Produktion des zehnten Albums „Captain Fantastic“ sowie die anschließende Tournee, doch so unterhaltsam dieser Film auch ist: Vorrangig muss man ihn wohl als Merchandise-Produkt betrachten. (Diese Woche Sonntag, 17.30 Uhr; weitere Termine folgen.) 

Bewertung

„Wer 4 sind“: Dokumentation von Thomas Schwendemann (106 Minuten)

Bewertung: 3 von 5 Sternen

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