„Gemini Man“
Kein Vorsprung durch Technik

Ob man angesichts dieses Sci-Fi-Actiondramas die Augen erstaunt aufreißt oder irritiert zukneift, bleibt den eigenen Sehvorlieben überlassen: Der zweifache Oscarpreisträger Ang Lee („Brokeback Mountain“, „Life of Pi“) inszenierte „Gemini Man“ im neuen „3D+“-Verfahren, das eine extrahohe Bildrate von 120 Frames pro Sekunde ins Räumliche übersetzt. Die Folge: Der Film sieht aus wie ein Mix aus Videospiel und Seifenoper. Von Gian-Philip Andreas
Freitag, 04.10.2019, 13:14 Uhr
Veröffentlicht: Freitag, 04.10.2019, 13:14 Uhr
Will Smith als alternder Killer Henry Brogan, der plötzlich ein Problem hat: Er wird von seinem jüngeren Klon gejagt.
Will Smith als alternder Killer Henry Brogan, der plötzlich ein Problem hat: Er wird von seinem jüngeren Klon gejagt. Foto: Paramount Pictures/dpa
Zugegeben, die Schärfe ist beeindruckend, und man gewöhnt sich dran – was in diesem Fall fatal ist, denn sobald man sich vom Technischen wegorientiert und auf den Inhalt konzentriert, tritt das Nichts an Handlung umso gnadenloser hervor. Im Grunde erzählt „Gemini Man“ einen abgelederten B-Film-Plot ohne jede Finessen.
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