Kino
„Dora und die goldene Stadt“

Am Anfang sieht alles nach einer typischen Kulturschock-Komödie aus: Dora ist mit ihren Archäologeneltern (Michael Peña aus „End of Watch“ und Eva Longoria von den „Desperate Housewives“) im peruanischen Dschungel aufgewachsen, soll jetzt aber in L.A. zur Schule gehen. Zum Glück, muss man sagen, wird die 16-Jährige aber schon bald samt Cousin und zwei Freunden entführt: Böse Schatzjäger wollen, dass Dora sie nach Parapata führt, in jene „Goldenen Stadt“ der Inka also, hinter der auch ihre Eltern her sind.

Donnerstag, 10.10.2019, 15:22 Uhr aktualisiert: 10.10.2019, 16:28 Uhr
Dora (Isabela Moner, M.) und ihre Freunde (v. l.: Nicholas Coombe, Madeleine Madden, Jeff Wahlberg, Eugenio Derbez)
Dora (Isabela Moner, M.) und ihre Freunde (v. l.: Nicholas Coombe, Madeleine Madden, Jeff Wahlberg, Eugenio Derbez) Foto: dpa

Der Film wird nun zum witzigen und spannenden Abenteuer für jüngere Teenager, das Genre-Elemente aus „Indiana Jones“ oder den „Goonies“ munter und mit reichlich Selbstironie durcheinanderwirbelt. Dora-Darstellerin Isabella Moner („Plötzlich Familie“) erweist sich dabei als äußerst sympathische Draufgängerin, die das Publikum immer wieder direkt anspricht.

Im Vergleich zur zugrunde liegenden Nickelodeon-Zeichentrickserie „Dora“ macht James Bobin, Regisseur der letzten „Muppets“-Filme, die Protagonistin ganze zehn Jahre älter, behält den Affen Boots und den Fuchs Swiper aber als digital animierte Figuren bei. Insgesamt ein ziemlich runder Spaß.

Die Filme der Woche (ab 10. Oktober)

1/6
  • Joker“: Abgründiges Schurken-Psychogramm mit brillantem Joaquin Phoenix.

    Bewertung: Vier von fünf Sterne. Hier  geht es zur Rezension. 

    Foto: Niko Tavernise/Warner Bros.
  • Starker Film mit Humor und Waschmaschinen: "Der Glanz der Unsichtbaren"

    Bewertung: Vier von fünf Sterne. Hier geht es zur Rezension.

    Foto: Piffel
  • "Dora und die goldene Stadt": Witziges und spannendes Abenteuer, das Elemente aus „Indiana Jones“ und den „Goonies“ mit reichlich Selbstironie mischt.

    Bewertung: Drei von fünf Sterne. Hier geht es zur Rezension. 

    Foto: Vince Valitutti/Paramount Players/dpa
  • Ein rührseliges Stück über die erste große Liebe: "Dem Horizont so nah

    Bewertung: Zwei von fünf Sterne. Hier geht es zur Rezension.  

    Foto: Bernd Spauke/Studiocanal GmbH/dpa
  • Irrungen und Wirrungen einer Geschwisterliebe: "Bruder Schwester Herz"

    Bewertung: Zwei von fünf Sterne. Hier geht es zur Rezension. 

    Foto: Kinostar Filmverleih GmbH /dpa
  • Horror mit Haifischen: "47 Meters Down..."

    Bewertung: Zwei von fünf Sterne. Hier geht es zur Rezension. 

    Foto: Concorde Filmverleih GmbH/dpa
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