My Days of Mercy
Ein klassischer Indie-Film

Lucy (Ellen Page, „Juno“), ihre ältere Schwester Martha (Amy Seimetz, „Upstream Color“) und ihr kleinerer Bruder Ben ziehen in einem Wohnmobil von US-Staat zu US-Staat, um vor Gefängnissen gegen die Todesstrafe zu protestieren – nicht zuletzt deshalb, weil ihr Vater selbst seiner Hinrichtung entgegensieht. 

Donnerstag, 05.12.2019, 12:52 Uhr aktualisiert: 05.12.2019, 14:12 Uhr
Lucy (Ellen Page, l.) hat sich
Lucy (Ellen Page, l.) hat sich Foto: Kinostar Filmverleih

Er wurde verurteilt wegen Mordes an Lucys Mutter. Bei einer dieser Demos trifft Lucy auf die junge Anwältin Mercy ( Kate Mara , „Fantastic Four“): Diese ist eine erklärte Befürworterin der Todesstrafe, demonstriert an der Seite von Hinterbliebenen, die Vergeltung fordern.

Trotz dieser konträren politischen Auffassung verlieben sich Lucy und Mercy ineinander. Sie treffen sich immer wieder, bis ein Vertrauensbruch die Affäre jäh kollabieren lässt – aber ist das wirklich das Ende? „My Days with Mercy“, der schon 2017 gedreht wurde, ist ein klassischer Indie-Film: Die israelische Regisseurin Tali Shalom-Ezer erzählt die Liebesgeschichte zweier Frauen aus entgegengesetzten politischen Milieus behutsam und pathosfrei, kann sich dabei jederzeit auf ihre tollen Hauptdarstellerinnen verlassen. Eine zentrale Hinrichtungsszene ist allerdings verstörend.

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