"Thomas und seine Freunde"
Lokabenteuer für kleine Kinogänger

Die Farben sind bunt, der Plot ist simpel: Im neuen Kinoableger der beliebten TV-Animationsreihe rattert Lokomotive Thomas einmal quer um die Welt – und singt dabei ohne Unterlass.

Donnerstag, 02.01.2020, 15:26 Uhr aktualisiert: 02.01.2020, 16:16 Uhr
Immer unterwegs: die Lokomotive Thomas
Immer unterwegs: die Lokomotive Thomas

Wenn im Kino eine Lokomotive auf die Zuschauer zurast, auf deren Front ein Mondgesicht prangt, dessen gummiartige Züge immer wieder in Gesang ausbrechen, dann ist dies kein Fiebertraum infolge ausschweifender Exzesse in der Silvesternacht – nein, dies ist eine spielfilmlanggezogene Episode der Vorschul-Animationsreihe „Thomas und seine Freunde“.

Lokomotive Thomas, die sich, anders als wir Menschen, nie darum sorgen muss, auf ihren Wegen die nötigen Schienen vorzufinden, ist, seit sie 1945 vom Pfarrer Wilbert Awdry erfunden wurde, Titelheld vieler Bücher und bislang 23 Fernsehserienstaffeln.

Im neuen Kinoableger lässt sich Thomas von einem frechen Rennauto dazu überreden, die Welt zu bereisen – woraufhin die Lok tatsächlich sämtliche Kontinente durchrattert, maßvolle Gefahren bewältigt, neue Freunde gewinnt (die kenianische Lok Nia ist das Glanzstück des Films) und immer wieder Songs anstimmt, die in ihrer obersimplen Weisheitenhuberei annähernd sektiererisch wirken. Für erwachsene Begleiter ist das ein Belastungstest, ganz kleine Kinogänger aber dürften dem in bewährt plakativen Farben gehaltenen Lokabenteuer durchaus etwas abgewinnen können.

Bewertung

"Thomas und seine Freunde": Kinoabenteuer als Animationsfilm von David Stoten (85 Minuten)

Bewertung: 3 von 5 Sternen

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