„Butenland“
Altersheim für Kühe

Alte Kühe ohne Wert? Die gibt es nicht, dachte sich ein Milchbauer und bot den Tieren eine Bleibe.

Donnerstag, 06.02.2020, 14:50 Uhr aktualisiert: 06.02.2020, 16:50 Uhr
Karin Mück kümmert sich um die alte Kuh.
Karin Mück kümmert sich um die alte Kuh. Foto: Marc Pierschel

Der unschöne Fluch „alte Kuh“ erhält im deutschen Dokumentarfilm „Butenland“ eine andere und bedenkenswerte Dimension. Auf dem Hof Butenland im Norden Deutschlands entstand aus einer Notsituation heraus das erste Kuh­altersheim. Als Milchbauer Jan Gerdes gezwungen war, wegen sinkender Milchleistung die Tiere zu verkaufen, blieben beim Transport zum Schlachthof zwölf Kühe übrig, die Gerdes kurzentschlossen auf dem Hof behielt, wo er den ehemaligen Nutztieren die Bleibe ließ.

Rettung für „wertlose” Tiere

Mit Partnerin Karin Mück kümmert er sich seitdem um Kühe, die in der kapitalistischen Welt keinen Wert mehr haben. Zwei Jahre hat Regisseur, Autor, Kameramann und Schnittmeister Marc Pierschel das Treiben auf Hof Butenland beobachtet und gibt mit dem Film Anstöße für eine kaum bekannte Öko-Strategie.

Bewertung

„Butenland": Dokumentarfilm von Marc Pierschel (88 Minuten)

Bewertung: 2 von 5 Sterne 

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