„Sonic the Hedgehog”
Rasender Igel

Ein knallblaues Stachelwesen sorgt cineastisch für Tempo: Sonic, der Konkurrent von Super Mario.

Donnerstag, 13.02.2020, 16:36 Uhr aktualisiert: 13.02.2020, 17:21 Uhr
Ein Filmchen mit hohem Tempo
Ein Filmchen mit hohem Tempo Foto: Paramount/dpa

Beatles oder Stones, Bayern oder BVB – als vergleichbare Grundsatzfrage entpuppte sich 1991 auch jene nach Mario oder Sonic: Super Mario, dem schnauzbärtigen Klempner aus dem Hause Nintendo, war damals vom Konkurrenten Sega der rasende Igel „Sonic the Hedgehog“ entgegengestellt worden.

Daraus erwuchs eine Gaming-Erfolgsgeschichte bis heute, doch anders als Mario (da gab’s einen schaurigen Realfilm mit Bob Hoskins) hatte es das knallblaue Stachelwesen bislang noch nicht auf die Leinwand geschafft. Das hat Regiedebütant Jeff Fowler nun geändert. Er lässt den animierten Sonic als extraterrestrischen Geflüchteten im realen Kalifornien landen – wo er es mit einem netten Polizisten (James Marsden) und dem fiesen Schurken Dr. Robotnik zu tun bekommt.

Bewertung

„Sonic the Hedgehog”: Familienfilm von Jeff Fowler (99 Minuten)

Bewertung: 2 von 5 Sternen

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Letzteren spielt Jim Carrey so überdreht, als habe es ihn zurückverschlagen zu seinen Anfängen als Ace Ventura. Die Späße, die der Film mit Sonics Ultraschnallgeschwindigkeit treibt, sind das deutlich Beste an diesem ansonsten eher lau arrangierten Abenteuerchen – das vor allem am papierdünnen Plot laboriert.

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