Bloodshot: Witzfreie Sciene-Fiction
Flach und ohne Spannung

Vin Diesel ist der stärkste, ob als Rennfahrer oder als Supersoldat. Wie in seinem neuen Film.

Donnerstag, 05.03.2020, 13:34 Uhr aktualisiert: 05.03.2020, 14:43 Uhr
Vin Diesel (mit Alex Hernandez, r.) im feurigen Einsatz
Vin Diesel (mit Alex Hernandez, r.) im feurigen Einsatz Foto: Sony

Was Marvel und DC können, wollte die Konkurrenz von Valiant Comics ebenfalls hinbekommen: ein eigenes Filmuniversum auf die Beine zu stellen, rund um die beliebtesten Figuren aus ihrem Portfolio.

Dieser Traum ist allerdings bereits zerstoben, weil sich unterschiedliche Studios die Rechte daran sicherten. Und wer sich „Bloodshot“ anschaut, dürfte auf die Flut an Folgefilmen eh keine Lust haben.

Weder Witz noch Spannung

Vin Diesel , die testosterongepeitschte Rennglatze aus den „Fast & Furious“-Filmen, Lieblingsschauspieler aller Fitnessbuden-Rüpel und Autoscooter-Bremser, spielt den Elitesoldaten Garrison, der samt Gattin erst hingerichtet wird, dann als Supersoldat Bloodshot im Militärlabor wieder aufwacht: Er hat nun Nanoroboter im Blut, die ihm nicht nur alles nötige Wissen für brenzlige Situationen ins hirn googeln, sondern auch in Windeseile die tödlichsten Wunden schließen.

Bloodshot macht sich auf, den Mord an seiner Frau zu rächen, und kommt dabei einer großen Verschwörung auf die Spur. Regiedebütant Dave Wilson inszenierte einen spannungsfreien, rund um einen zentralen Twist gebauten „Robocop“-Klon, dem es entschieden an Witz mangelt. Fortsetzungen? Bitte nicht!

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