„New York“
Ein schöner Spaziergang als Stadtporträt

„Die Welt zu deinen Füßen“, so der Untertitel, ist ein cleveres Stadtporträt: Per Pedes durch New York.

Donnerstag, 12.03.2020, 14:10 Uhr aktualisiert: 12.03.2020, 17:14 Uhr
Solche schönen New-York-Aussichten bleiben Europäischen Touristen vorerst verwehrt.
Solche schönen New-York-Aussichten bleiben Europäischen Touristen vorerst verwehrt. Foto: 24Bilder

Nein, dies ist keine jener Reisedokumentationen, die seit Jahren die Kinoleinwände fluten und den guten, alten Diavortrag ersetzen. „Die Welt zu deinen Füßen“, so der Untertitel, ist vielmehr ein cleveres Stadtporträt. Regisseur Jeremy Workman heftete sich dazu 100 Drehtage lang buchstäblich an die Fersen eines Sonderlings.

Matt Green gab 2012 seine Festanstellung als Ingenieur und seine Wohnung auf, um stattdessen ein eigenwilliges Projekt zu verfolgen: Er spaziert zu Fuß alle Straßen, Promenaden und Freiflächen seiner Wahlheimat New York ab. Zum Zeitpunkt des Drehs (2018) hatte er schon 15 000 Kilometer Wanderstrecke hinter sich. Schlafen durfte er bei Freunden und auch mal bei Fremden.

Bewertung

Bewertung: 4 von 5 Sternen

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Workman folgt dem im Film nicht chronologisch, sondern gruppiert die Szenen thematisch. Mal fällt Green Skurriles am Wegesrand auf, mal kommt es zu Dialogen mit Passanten – allmählich summiert sich das zur eigenwilligen Hommage an den Big Apple, ideal für alle, die New York lieben oder (für die Zeit nach Corona) eine Reise dorthin planen. Sehenswert.

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