„Zu weit weg“
Jugendfilm über Freundschaft und Fußball

Ein talentierter Stürmer wird zum Verteidiger degradiert. Aber er wehrt sich.

Donnerstag, 12.03.2020, 14:16 Uhr aktualisiert: 12.03.2020, 16:52 Uhr
Ben (Yoran Leicher) ist ein toller Stürmer.
Ben (Yoran Leicher) ist ein toller Stürmer. Foto: Farbfilm

Als sein Heimatdorf dem Braunkohletagebau weichen muss, zieht der elfjährige Ben (Yoran Leicher) mit der Familie nach Düren, während alle seine Kumpel in Niederkirchbach Neu bleiben. In der Schule wird der talentierte Stürmer vom Trainer des Fußballvereins SC Düren zum Verteidiger degradiert. Dann punktet ihn ein weiterer Neuling aus. Der elfährige Tariq (Sobhi Awad), syrisches Flüchtlingskind aus Aleppo, gewinnt die Sympathie der Mitschüler und stiehlt Ben die Show.

Wie sich die Konkurrenz zwischen den beiden zu Freundschaft entwickelt, zeigt der Jugend- und Fußballfilm „Zu weit weg“ von Sarah Winkenstette (Regie) und Susanne Finken (Buch) trotz erwartbarem Ausgang mit einigem Einfühlungsvermögen. So kehrt Ben immer wieder verbotenerweise ins Heimatdorf zurück. Preis der Kinderfilmjury des Zürich Film Festival. Trainiert wurden die Jungen von Spielern des TFG Köln Nippes, die ihnen einen tollen Trick beibrachten.

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