Greenland
Auf der Flucht vor dem Kometen

Spannender, fesselnder und packender Katastrophenfilm mit Gerard Butler, der mit seiner Familie vor einem die Erde zerstörenden Kometen flieht.

Donnerstag, 22.10.2020, 13:32 Uhr aktualisiert: 23.10.2020, 17:07 Uhr
John
John Foto: Metropolitan FilmExport

Keine oberflächliche Spannung durch Effektzauber, sondern Spannung durch dramatische Situationen, glaubhafte Gefühle und permanente Bedrohung bietet der Katas­trophenfilm „Greenland“ mit Action-Recke Gerard Butler (die „Olympus/London/Angel Has Fallen“-Trilogie), der im Wettlauf mit der Zeit seine Familie, von der er zeitweise getrennt wird, in Sicherheit vor einem die Erde zerstörenden Kometen bringen will. Zielort ist ein nur den Militärs bekannter Bunker in Grönland (daher der Titel).

„Greenland“ beginnt mit dem, was echte Kerle wie John Garrity (Butler) eher lästig finden: letzte Einkäufe für eine Grillparty. Als das Handy klingelt, ist es soweit: John soll sich auf einer Militärbasis einfinden, von dort soll der Weitertransport erfolgen. Während im Fernsehen berichtet wird, welche Stadt gerade von einem Kometenteil vernichtet wurde – pikanterweise geht es mit der Altenresidenz Tampa in Florida los –, greift John sich seine Ehefrau Allison (Morena Baccarin) und den Sohn Nathan (Roger Dale Floyd), und los geht’s.

Die verschiedenen Stationen der mehrfach behinderten oder unterbrochenen Flucht vor der Apokalypse sind in „Greenland“ von Regisseur Ric Roman Waugh („Angel Has Fallen“) und Drehbuchautor Chris Sparling („Buried“) daraufhin inszeniert, was zählt. Nicht die eher mäßigen CGI-Wirbel und wenigen Kometeneinschläge, sondern das Verhalten von Menschen in Ex­tremsituationen. Die Ehe von John und Allison steckt in der Krise, der Sohn hat Gesundheitsprobleme und wird entführt, und die Familie muss Freunde und Bekannte zurücklassen.

Da ist „Greenland“ der Film zur Stunde. Die Menschen vor dem Weltuntergang plündern, sie nutzen gnadenlos jeden aus, um ihr Überleben zu sichern, und können sich auf eine Regierung, die hier bewusst Falschmeldungen lanciert, nicht verlassen. Der einzige, auf den im Kino Verlass ist, ist – ganz klar – Gerard Butler, der im Finale einige heldenhafte Taten vollbringt. Dafür ist er schließlich da. Fazit: Selten einen so spannenden, packenden und fesselnden Film gesehen.

Bewertung

Greenland: Action-Thriller mit Gerard Butler, Moarena Baccarin und David Denman. 120 Minuten.

Bewertung: Spannender Katastrophenfilm. 4 von 5 Sterne.

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