Drogendrama
«Moonlight»: Einfühlsamer Oscar-Gewinner

Derartigen Stoff erlebt man selten im Kino. Das hat auch die Oscarakademie erkannt und «Moonlight» Ende Februar zum besten Film des Jahres gekürt.

Montag, 06.03.2017, 14:03 Uhr

Drogendrama : «Moonlight»: Einfühlsamer Oscar-Gewinner
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Berlin (dpa) - «Moonlight» wurde gerade mit drei Oscars ausgezeichnet, auch dem für den besten Film. Das Drama erzählt in drei Etappen von der Kindheit, der Jugend und dem frühen Erwachsenenalter des schwarzen Jungen Chiron aus einem Problemviertel Miamis .

Die Mutter (oscarnominiert: Naomie Harris ) ist drogenabhängig und verzweifelt daran, dass sie ihren Sohn eher um Geld anbettelt als ihm eine Stütze zu sein. Stattdessen kümmert sich der Dealer Juan (mit dem Oscar ausgezeichnet: Mahershala Ali) um den kleinen Chiron und verpasst ihm den Namen «Little».

Ein klischeebeladenes Drogendrama über einen schwarzen Homosexuellen ist «Moonlight» aber nicht - stattdessen ein einfühlsames Porträt eines Heranwachsenden. Regie führte der erst 37 Jahre alte Barry Jenkins .

Moonlight, USA 2016, 111 Min., FSK ab 12, von Barry Jenkins, mit Mahershala Ali, Naomie Harris, Trevante Rhodes

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