Langfilm-Debüt
«Nevrland»: Psychostudie aus Österreich

Der 18-jährige Jakob treibt sich nachts in Sexforen herum und lernt dort einen Künstler kennen. Schon bald begegnen sie sich auch in der echten Welt.

Samstag, 12.10.2019, 13:57 Uhr aktualisiert: 14.10.2019, 11:23 Uhr
Josef Hader spielt in «Nevrland» den Vater von Jakob (Simon Frühwirth).
Josef Hader spielt in «Nevrland» den Vater von Jakob (Simon Frühwirth). Foto: Maurizio Gambarini

Berlin (dpa) - Im Untertitel zu diesem Film finden sich die folgenden Worte: «Porno, Sex, Psychose. Ein absoluter Brainfuck». Inszeniert hat diesen der österreichische Regisseur Gregor Schmidinger , der damit sein Langfilm-Debüt vorlegt.

Im Mittelpunkt steht Jakob ( Simon Frühwirth ), keine 18 Jahre alt. Er wird immer wieder von lähmenden Angstzuständen heimgesucht. Nach seinem Schulabschluss jobbt der junge Mann in einem Schlachthof. Die Angst macht es ihm unmöglich, dieser Beschäftigung weiter nachzugehen. Nachts treibt sich Jakob in Sexforen herum, lernt so einen in Österreich studierenden, aus England stammenden Künstler kennen. Schließlich begegnen sich beide auch in der echten Welt.

Nevrland, Österreich 2019, 88 Min., FSK o.A., von Gregor Schmidinger, mit Simon Frühwirth, Paul Forman, Josef Hader

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