Konzert von Mark Knopfler in Dortmund
Auf einer Wellenlänge

Dortmund -

Beim Konzert in der Westfalenhalle zeigt Gitarrist, Sänger und Ex-Frontmann der „Dire-Straits“, Mark Knopfler, dass er mit 65 Jahren noch lange nicht zum alten Eisen zählt.

Donnerstag, 18.06.2015, 17:06 Uhr

Mark Knopfler wurde bei seinem Konzert in der Westfalenhalle von rund 8000 eingefleischten Fans gefeiert.
Mark Knopfler wurde bei seinem Konzert in der Westfalenhalle von rund 8000 eingefleischten Fans gefeiert. Foto: Werner Zempelin

Die rund 8000 eingefleischten Fans – meist auch nicht mehr ganz jung - lieben ihn. Wobei seine wahre Liebe dem Folk seiner schottischen Heimat gehört. Man bekommt gleich das Gefühl, Publikum, Knopfler und seine siebenköpfige Band sind auf einer Wellenlänge – Verstehen ohne große Worte.

Mark Knopfler in der Westfalenhalle

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Es ist allein die Musik, die bei Mark Knopflers Konzerten zählt, und dafür benötigt er keine Videoprojektionen oder schnörkelige Dekoration, wobei das ausgeklügelte Bühnenlicht dezent den Charakter der Musik unterstützt. Am Wichtigsten ist die gepflegte musikalische Unterhaltung auf höchstem Niveau, mit der er es schafft, die Fans in seinen Bann zu ziehen, so dass sie jedem Ton folgen, der von der Bühne kommt.

Die Songs sind exzellent arrangiert, brilliante Soli mit ausschwingenden Klängen, die schwebend plötzlich zu Kaskaden zu werden, gewaltig - aber auch kuschelig. Der Konzertabend beginnt mit „Broken Bones“, einem Song aus Knopflers aktuellem Album „Tracker“ mit viel keltischer Folklore. Aber auch ein paar der großen Dire-Straits-Hits spielt der Mann mit der eindringlichen Gitarre an diesem Abend: „Sultans of Swing“ und „Romeo and Juliet. Ganz so, wie es das Publikum erwartet - und liebt.

Beim Song „Telegraph Road“, stürmen die - anscheinend wie der Künstler auch junggebliebenen - Fans nach vorne zur Bühne, tanzen und klatschen frenetisch. Danach ist zwar das eigentliche Ende des Konzerts erreicht, Mark Knopfler und seine Band verlassen allerdings nur für wenige Minuten die Bühne, um dann mit den Zugaben „Brothers in Arms“ und „So far Away“ die Fans für ihre Treue zu belohnen.

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