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Ralf König war von Hitzlsperger überrascht

Berlin (dpa) - Sogar beim Comic-Zeichner Ralf König (53) hat das Coming-out von Ex-Nationalspieler Thomas Hitzlsperger Klischees im Kopf beseitigt.

Dienstag, 25.03.2014, 16:22 Uhr
Veröffentlicht: Dienstag, 25.03.2014, 16:14 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Dienstag, 25.03.2014, 16:22 Uhr

«Das Coming-out von Hitzlsperger war klasse und hat selbst bei mir ein Vorurteil abgeräumt. Ich dachte auch ernsthaft, Schwule interessieren sich nicht wirklich für Fußball und spielen auch nicht, da bin ich halt ein Kind der 70er», sagte König («Der bewegte Mann», neuer Comic: «Konrad & Paul: Raumstation Sehnsucht») dem Schwulenmagazin «Männer». Und fügte selbstironisch hinzu: «Als nächstes können Schwule noch auf den Fingern pfeifen!»

Insgesamt zeigte sich König zufrieden, dass heute auch «zunehmend ganz normale Männer» im Fernsehen vorkommen, die eben schwul seien. Früher seien homosexuelle Männer oft «als irgendwie seltsame Tunten» präsentiert worden. «Nichts gegen Tuntenkultur, aber diese Einseitigkeit und die Klischee-Reiterei geht mir auf die Nerven, weil ich das in meinem Umfeld überhaupt nicht wiederfinde.»

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