Model, Actrice, Sängerin
Promi-Geburtstag vom 22. Dezember 2017: Vanessa Paradis

Sie ist Sängerin, Schauspielerin und Model: Vanessa Paradis ist einer der ganz großen französischen Stars. Berühmte Männer haben sie ihr Leben lang begleitet.

Freitag, 22.12.2017, 00:12 Uhr

Vanessa Paradis stellt ihren neuen Film «Dog» beim Internationalen Filmfestival in Locarnovor.
Vanessa Paradis stellt ihren neuen Film «Dog» beim Internationalen Filmfestival in Locarnovor. Foto: Urs Flueeler

Berlin (dpa) - Absurd und ziemlich bizarr ist der neue Film von Vanessa Paradis , in dem sich ein Mann langsam in einen Hund verwandelt. «Dog» wurde bereits auf dem Filmfest in Hamburg gezeigt, wann diese surrealistische Fabel in die deutschen Kinos kommt, ist noch unbekannt.

Die Dreharbeiten haben Vanessa Paradis jedenfalls Glück gebracht, denn der Regisseur von «Dog», Samuel Benchetrit (44), ist der neue Mann an der Seite der Schauspielerin und Sängerin. Seit gut einem Jahr sind die beiden inzwischen zusammen.

Vanessa Paradis, die heute 45 Jahre alt wird, ist im Licht der Öffentlichkeit aufgewachsen. Bereits als Achtjährige trat die kleine Vanessa als Sängerin in einer TV-Show auf, mit 14 wurde sie mit dem niedlichen Lied «Joe le Taxi» schließlich über Nacht berühmt.

Danach hat sie mit den richtigen Männern zusammengearbeitet, die ihre Karriere auf ein solides Fundament stellten. Chanson-Ikone Serge Gainsbourg schrieb und produzierte für sie das Album «Variations». Der Retro-Rocker Lenny Kravitz, mit dem sie zeitweise liiert war, schenkte ihr den Hit «Be My Baby».

Als Schauspielerin sollte Vanessa Paradis ähnlich erfolgreich werden wie als Sängerin. Ihr Debüt gab sie 1989 in Jean-Claude Brisseaus Drama «Weiße Hochzeit», in dem sie eine frühreife Schülerin spielt, die ihren Lehrer verführt und alle ins Unglück stürzt. Es folgten weitere Filme an der Seite von so berühmten Schauspielern wie Alain Delon, Jean-Paul Belmondo, Jean Reno, Gérard Depardieu oder Daniel Auteuil.

Auch mit Johnny Depp , mit dem Vanessa Paradis 14 Jahre lang liiert war und zwei Kinder hat, stand die Schauspielerin vor der Kamera. In «Lost in La Mancha», einer Dokumentation von Terry Gilliam über sein missglücktes Filmprojekt «The Man Who Killed Don Quixote, sind sie gemeinsam aufgetreten.

Der geplante Lasse-Hallström-Film «My American Lover», in dem Vanessa Paradis die Philosophin Simone de Beauvoir und Johnny Depp ihren Liebhaber spielten sollte, kam dann wegen der Trennung des Paares nicht mehr zustande. Danach war sie eine Zeit lang mit dem französischen Neo-Chansonier Benjamin Biolay liiert.

Verstärkt ins Licht der Öffentlichkeit gerückt ist zuletzt Lily-Rose Depp, die gemeinsame Tochter von Vanessa und Johnny, die ihre ersten Gehversuche als Model und Schauspielerin bereits erfolgreich hinter sich hat. Und als Muse von Designer Karl Lagefeld war Lily-Rose Depp natürlich auch bei der großen Chanel-Show in der Hamburger Elbphilharmonie dabei.

Lagerfelds Muse war auch Vanessa Paradis gewesen, deren Clip für das Parfüm «Coco», in dem sie als Paradiesvogel am Trapez zwitschernd in einem Käfig sitzt, Anfang der 90er Jahre für Furore sorgte.

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