Viel mehr als Chantal
Promi-Geburtstag vom 27. Oktober 2018: Jella Haase

Mit dem Part der prollig-aggressiven Chantal aus den «Fack Ju Göhte»-Filmen avancierte sie zum Star. Jella Haase ist eine starke Komödiantin, aber eigentlich mag sie eher andere, düstere Rollen.

Samstag, 27.10.2018, 00:04 Uhr
Veröffentlicht: Samstag, 27.10.2018, 00:01 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Samstag, 27.10.2018, 00:04 Uhr
Jella Haase 2018 in München (Bayern) bei der Verleihung des 39. Bayerischen Filmpreises.
Jella Haase 2018 in München (Bayern) bei der Verleihung des 39. Bayerischen Filmpreises. Foto: Ursula Düren

Berlin (dpa) - Sie ist überzeugte Vegetarierin seit der siebten Klasse, engagiert sich für die Tierschutzorganisation Peta , und gilt seit den «Fack Ju Göhte»-Filmen als Star.

Aber Jella Haase tickt ein wenig anders als die prollig-aggressive Chantal aus den Pennäler-Blockbustern. Heute feiert die in Berlin-Kreuzberg geborene Schauspielerin ihren 26. Geburtstag.

«Ich glaube, dass ich in einer Komödie ganz gut funktioniere, aber mein Herz schlägt schon für die labileren, dämonischen Rollen, für die Extreme», sagte sie vor bei der Vorstellung des Films «Das Leben danach» im letzten Jahr beim Filmfest München. In dieser TV-Produktion verkörpert Jella Haase ein Mädchen, das nach dem Loveparade-Unglück traumatisiert ist und ihr Leben ganz neu ordnen muss.

Haase spielte aber auch im Neonazi-Drama «Kriegerin» oder in «4 Könige» mit, einem Film über Jugendliche in einer Psychiatrie. Und schon 2016 wurde auf der Berlinale zum Europäische Shootingstar gewählt: «Wenn es darum geht, forsche, rebellische und ein wenig trashige Charaktere mit einem Herzen aus Gold zu spielen, liegt Jella das deutsche Publikum zu Füßen», urteilte eine Jury des Netzwerks europäischer Filmorganisationen (EFP).

Den Preis gewannen vor ihr schon Daniel Brühl, Anna Maria Mühe oder Moritz Bleibtreu, keine schlechte Gesellschaft. In diesem Jahr war Jelle Haase in der eher einfach gestrickten Komödie «Vielmachglas» zu sehen, die bei den Kritikern nicht so gut ankam. Aber die immer noch sehr jugendlich wirkende Frau weiß ja selbst am besten, dass sie viel mehr draufhat.

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