Klimaaktivistin
Greta Thunberg für den Friedensnobelpreis nominiert

Kopenhagen -

Ihr Einsatz für das Klima hat der jungen schwedischen Aktivistin Greta Thunberg eine Nominierung für den Friedensnobelpreis eingebracht. Drei Abgeordnete der norwegischen Sozialistischen Linkspartei sprachen sich dafür aus, dass der 16-Jährigen die renommierte Auszeichnung überreicht wird, wie die Zeitung „Verdens Gang“ berichtete.

Donnerstag, 14.03.2019, 13:30 Uhr aktualisiert: 14.03.2019, 13:37 Uhr
Klimaaktivistin: Greta Thunberg für den Friedensnobelpreis nominiert
Klimaaktivistin Greta Thunberg spricht bei einer Kundgebung auf dem Rathausmarkt in Hamburg. Foto: Daniel Reinhardt/dpa

Dem schwedischen „ Aftonbladet “ zufolge wurde sie auch von zwei Politikern aus Schweden nominiert. Thunberg selbst schrieb dazu am Donnerstag auf Twitter , sie fühle sich geehrt und sei sehr dankbar über die Nominierung.

„Wir haben Greta nominiert, weil die Klimabedrohung vielleicht einer der wichtigsten Beiträge zu Krieg und Konflikten ist“, wurde einer der Abgeordneten, Freddy André Øvstegård, von der „VG“ zitiert. „Die riesige Bewegung, die Greta in Gang gesetzt hat, ist ein enorm wichtiger Beitrag zum Frieden.“

Das norwegische Nobelkomitee hatte Mitte Februar mitgeteilt, dass mehr als 300 Nominierungen für den diesjährigen Friedensnobelpreis eingegangen seien. Die Frist zur Nominierung war am 31. Januar abgelaufen.

Die berühmtesten Friedensnobelpreisträger

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  • In der langen Geschichte des Friedensnobelpreises haben schon viele berühmte Personen diese Ehrung erhalten. Eine Auswahl:

    Foto: dpa
  • Barack Obama wurde 2009 etwas überraschend ausgezeichnet. Er bekam den Nobelpreis zu Beginn seiner US-Präsidentschaft verliehen.

    Foto: Pool
  • Willy Brandt: Der Altbundeskanzler wurde 1971 ausgezeichnet.

    Foto: Heinz Wieseler
  • Nelson Mandela: Der Freiheitskämpfer und ehemalige südafrikanische Präsident bekam den Nobelpreis 1993 überreicht.

    Foto: Henner Frankenfeld
  • Martin Luther King: Der Preisträger aus dem Jahr 1964 wurde vier Jahre später ermordet.

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  • Das Rote Kreuz und sein Gründer Jean Henry Dunant: Dunant bekam 1901 den allerersten Friedensnobelpreis. Seitdem wurde die von ihm gegründete Hilfsorganisation, das Rote Kreuz, noch dreimal ausgezeichnet. Niemand erhielt den Friedensnobelpreis häufiger.

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  • Mutter Teresa: Die Helferin der Armen und Kranken bekam den Nobelpreis 1979. Im vergangenen Jahr wurde sie von Papst Franziskus heilig gesprochen.

    Foto: A3116 Tim Brakemeier
  • Die Vereinten Nationen und ihr damaliger Generalsekretär Kofi Annan erhielten den Preis 2001 „für ihren Einsatz für eine besser organisierte und friedlichere Welt“.

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  • Michail Gorbatshow: Das damalige sowjetische Staatsoberhaupt wurde 1990, ein Jahr nach dem Mauerfall und dem Ende des Kalten Krieges, mit dem Nobelpreis geehrt.

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  • Malala Yousafzai wurde 2014 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet. Die pakistanische Schülerin erhielt die Ehrung für ihren unermüdlichen Einsatz für Kinderrechte.

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  • Juan Manuel Santos: Der kolumbianische Präsident erhielt den Nobelpreis 2016 für die Bemühungen um ein geeintes Kolumbien und die Beendigung des Bürgerkriegs.

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  • Die Europäische Union: 2012 gab es quasi 500 Millionen Preisträger, denn in etwa so viele Einwohner hat die EU. Die Organisation wurde für ihren Einsatz für Frieden, Demokratie und Menschenrechte ausgezeichnet.

    Foto: Peter Albaum/Joker
  • Der 14. Dalai Lama, Tenzin Gyatso, erhielt den Friedensnobelpreis im Jahr 1989. Aus dem Exil in Indien steht Tibets religiöser und politischer Führer seit 1959 an der Spitze der gewaltfreien Opposition gegen Chinas Besetzung von Tibet.

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