Im Gespräch
Grönemeyer kann Fremdenfeindlichkeit nicht verstehen

Der Musiker steht voll und ganz auf der Seite von Flüchtlingen, «die hier hier Teil der Gesellschaft werden wollen und ihren Kopf einbringen wollen.» Er findet, sie vitalisierten das Land.

Donnerstag, 20.06.2019, 17:27 Uhr aktualisiert: 20.06.2019, 17:30 Uhr
Herbert Grönemeyer hält mit seiner Meinung nicht hinterm Berg.
Herbert Grönemeyer hält mit seiner Meinung nicht hinterm Berg. Foto: Guido Kirchner

Berlin (dpa) - Der Musiker Herbert Grönemeyer hat keinerlei Verständnis für Fremdenfeindlichkeit.

«Ich kann viele Dinge verstehen und kann auch diese soziale Schere verstehen», sagte der 63-Jährige im Gespräch mit dem Moderator Frank Elstner . «Aber ich verstehe nicht, warum man deswegen rechte Parteien wählt. Ich komme aus dem Ruhrgebiet. Ich kann mit Menschen, die aus anderen Ländern kommen. Das ist für mich so selbstverständlich wie Duschen», so der «Männer»-Sänger in Elstners Youtube-Talkshow «Wetten, das war's ..?».

Über Flüchtlinge in Deutschland sagte Grönemeyer: «Wenn man sieht, mit welcher Dankbarkeit und welcher Wucht die hier Teil derGesellschaft werden wollen und ihren Kopf einbringen wollen. Ich finde, das vitalisiert ein Land.» Er finde auch, Deutschland werde immer bunter. «Man kann nicht immer alles niederreden, sondern man muss nach vorne denken, man muss nach Lösungen suchen, und man muss auch das, was man hat, wertschätzen und gleichzeitig gucken, wo kann man die Dinge verbessern.»

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