Politik
Ungelöste Kriminalfälle mit möglichen Bezügen zu Rechtsterror

Freitag, 18.11.2011, 00:11 Uhr

Düsseldorf - Die Polizei in Nordrhein-Westfalen überprüft ungeklärte Anschläge auf Bezüge zum Rechtsterrorismus. Hinweise werden vor allem auf einer Bekenner-DVD des Zwickauer Terror-Trios gesucht. NRW-Innenminister Ralf Jäger ( SPD ) nannte am Donnerstag im Landtag herausragende Fälle: - der Bombenanschlag in der Kölner Probsteigasse vom 19. Januar 2001, bei dem eine damals 19-jährige Deutsch-Iranerin schwer verletzt wurde. - der Nagelbombenanschlag am 9. Juni 2004 in der Keupstraße in Köln-Mülheim mit 22 Verletzten. - die Ermordung eines türkischen Kioskbetreibers am 4. April 2006 in Dortmund. - das Attentat an der Düsseldorfer S-Bahn-Station Wehrhahn am 27. Juli 2000, bei dem zehn jüdische Aussiedler aus Staaten der ehemaligen Sowjetunion verletzt und das ungeborene Kind einer damals 26-Jährigen getötet worden waren. - die Ermordung von zwei Polizeibeamten und einer Polizistin am 14. Juni 2000 in Dortmund. Der damals 31-jährige Täter hatte bei einer Routinekontrolle das Feuer auf die Beamten eröffnet und sich kurz darauf selbst getötet. Es gab Hinweise auf eine Mitgliedschaft des psychiatrisch behandelten Schützen in der rechten Szene und Waffenfunde in seiner Wohnung.

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