Kommentar
Die Werbeaktion der Salafisten muss wachsam beobachtet werden

Wir leben in einem freien, aufgeklärten Land. Wer hier religiöses Schrifttum verbreiten will, der darf dies tun, ob es sich um Bibeln, den Koran, den „Wachtturm“ oder sonstige Bücher und Zeitschriften handelt. Wer sich mit Religionen auskennt, weiß, dass diesen in der Regel ein starker missionarischer Impuls innewohnt.

Mittwoch, 11.04.2012, 16:04 Uhr

Kommentar : Die Werbeaktion der Salafisten muss wachsam beobachtet werden
Koranverteilung in der Ludgeristraße Foto: Oliver Werner

Missionieren im Sinne von Information, Gespräch und suchendem Dialog ist das eine. Missionieren im Sinne von Übertölpeln, Überreden und „Umdrehen“ ist das andere. Auch wenn die Salafisten in Deutschland eine offenbar weichgespülte Übersetzung des Korans unter das Volk streuen wollen, so werden Ordnungsämter und Verfassungsschutz Augen und Ohren aufsperren. Denn die Salafisten sind keinesfalls an Gesprächen und schon gar nicht an einer Integration von Muslimen in der westlichen Gesellschaft interessiert. Sie wollen Menschen, zumal labile Jugendliche, auf ihre Seite ziehen und ihnen ihr Weltbild überstülpen. Es wird ihnen nicht gelingen, also keine Panik! Dennoch muss die Gesellschaft bei solchen Umtrieben wachsam sein.

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