UN-Mission in Liberia
Im Großstadtrevier von Monrovia

Monrovia -

Wenn die Polizisten im Stadtzentrum von Monrovia wieder jemanden festgenommen haben, schlägt Sehlu Massaquoi ein riesiges Buch auf und greift zum Kuli. Es muss alles seine Ordnung haben in der Polizeistation „Metro 1“. In feiner Schrift trägt Sehlu Massaquoi Name, Alter, Straftat ein. Der Täter kommt zu den anderen in die kleine Zelle. Hände strecken sich durchs Gitter der Tür. „Ich brauche Geld“, fleht ein Eingesperrter und klagt, dass er schon viel zu lange ohne Gerichtsverhandlung hier hocke. Es läuft noch längst nicht alles rund in Liberia.

Sonntag, 02.12.2012, 20:12 Uhr

Polizeistation „Metro 1“: Der deutsche Polizist Max Fritschen kontrolliert, was sein liberianischer Kollege Sehlu Massaquoi notiert hat.
Polizeistation „Metro 1“: Der deutsche Polizist Max Fritschen kontrolliert, was sein liberianischer Kollege Sehlu Massaquoi notiert hat. Foto: Gunnar A. Pier

„Der Schlüsselbereich, an dem wir arbeiten müssen, ist die Polizei“, erklärte Liberias Präsidentin Ellen Johnson Sirleaf jüngst im Gespräch mit unserer Zeitung. Denn der Bürgerkrieg, der von 1989 bis 2003 in dem westafrikanischen Land wütete, hinterließ eine Gesellschaft geprägt von Gewalt, Traumata, Korruption und Instabilität. Der Welt war klar, dass das Land aus eigener Kraft nie wieder auf eigene Beine kommen würde. Deshalb kamen die Vereinten Nationen 2003 nach Monrovia. „Unmil“: United Nations Mission in Liberia.

Rund 8000 Soldaten gehörten zuletzt zu dem Kontingent – und derzeit 1314 Polizisten. Fünf kommen aus Deutschland. Wolfgang Nikolaus ist der Chef der deutschen Polizisten. „Contingent Commander“ heißt das im internationalen UN-Sprech. Eigentlich arbeitet Nikolaus in der Borkener Direktion Kriminalität, doch immer wieder macht er sich auf den Weg in die Welt. In den vergangenen zwölf Jahren war er länger im Ausland als zu Hause. Viele Erfahrungen sammelte er im Kosovo. Jetzt hilft er in Liberia, die Zusammenarbeit von ermittelnder Polizei und Staatsanwaltschaft zu verbessern. „Man sagt, dass 80 Prozent der Häftlinge noch immer in Untersuchungshaft sitzen und auf ihren Prozess warten.“ 

Recherche

Unser Redaktionsmitglied recherchierte auf Einladung der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen in Liberia.

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UN-Mandat

Wie in der Station „Metro 1“. Liberia steckt inmitten der „Transition ­Phase“­­: Dabei geht es darum, mehr und mehr Kompetenzen an die Institutionen im Land zu übergeben. Denn die „Unmil“ soll nicht ewig dauern. Der UN-Sicherheitsrat verlängert das Mandat nur noch von Jahr zu Jahr, und zuletzt wurde im September beschlossen, die Zahl der Militärkräfte in drei Jahren auf weniger als die Hälfte zu reduzieren. Aufgestockt werden immerhin vorerst die Polizeieinheiten. Denn die Sicherheit im Land ist noch lange nicht hergestellt. Weit weniger gar, als es nach mehr als acht Jahren UN-Präsenz zu erwarten war, meinen manche.

Unterwegs in Liberia

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  • Zu Besuch in Monrovia / Liberia.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Blick über Monrovia vom Dach des UNMIL-Headquarters

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Blick über Monrovia vom Dach des UNMIL-Headquarters

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Die deutschen Polizisten Rainer Fromm, Max Fritschen und Wolfgang Nikolaus im UNMIL-Headquarter.

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  • Blick über Monrovia vom Dach des UNMIL-Headquarters

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  • Blick über Monrovia vom Dach des UNMIL-Headquarters

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Gruppenfoto: Deutsche Polizisten und deutsche Journalisten auf dem Dach den UN-Hauptquartiers in Monrovia.

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  • Blick über Monrovia vom Dach des UNMIL-Headquarters

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  • Gruppenfoto: Deutsche Polizisten und deutsche Journalisten auf dem Dach den UN-Hauptquartiers in Monrovia.

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  • Blick über Monrovia vom Dach des UNMIL-Headquarters

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  • Gruppenfoto: Deutsche Polizisten und deutsche Journalisten auf dem Dach den UN-Hauptquartiers in Monrovia.

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  • Der deutsche Polizist Wolfgang Nikolaus.

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  • Executive Officer Sehlu Massaquoi zeigt die Polizeistation Metro 1 im Herzen von Monrovia.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Executive Officer Sehlu Massaquoi zeigt die Polizeistation Metro 1 im Herzen von Monrovia.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Executive Officer Sehlu Massaquoi zeigt die Polizeistation Metro 1 im Herzen von Monrovia.

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  • Executive Officer Sehlu Massaquoi zeigt die Polizeistation Metro 1 im Herzen von Monrovia.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Executive Officer Sehlu Massaquoi zeigt die Polizeistation Metro 1 im Herzen von Monrovia.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Executive Officer Sehlu Massaquoi zeigt die Polizeistation Metro 1 im Herzen von Monrovia.

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  • Executive Officer Sehlu Massaquoi zeigt die Polizeistation Metro 1 im Herzen von Monrovia.

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  • Executive Officer Sehlu Massaquoi zeigt die Polizeistation Metro 1 im Herzen von Monrovia.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Ein großes Problem in Liberia: die schlechten Straßenverhältnisse.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Ein großes Problem in Liberia: die schlechten Straßenverhältnisse.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Samuel F. Dakana ist Leiter der Police Academy nahe Monrovia.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Samuel F. Dakana ist Leiter der Police Academy nahe Monrovia.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • In der Police Academy nahe Monrovia.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • In der Police Academy nahe Monrovia.

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  • In der Police Academy nahe Monrovia.

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  • Besuch bei Prof. T. Debey Sayndee am Kofi Annan Institute for Conflict Transformation an der University of Liberia, Monrovia.

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  • Unicef-Gebäude in Monrovia.

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  • Zu Besuch bei Dominic Sam, Country Director UNDP-Liberia (United Nations Development Programme).

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  • Zu Besuch in Monrovia / Liberia.

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  • Der ehemalige Präsidentenpalast, von dem aus Charles Taylor regiert hat.

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  • Zu Besuch im Hauptquartier der United Nations Mission in Liberia.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Zu Besuch im Hauptquartier der United Nations Mission in Liberia.

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  • John C. Nielsen, Police Commissioner.

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  • John C. Nielsen, Police Commissioner (Mitte) mit den deutschen Polizisten Max Fritschen und Rainer Fromm.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Treffen mit Karin Landgren, Special Representative of the Secretary-General to Liberia und Head of the United Nations Mission in Liberia (UNMIL).

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Treffen mit Karin Landgren, Special Representative of the Secretary-General to Liberia und Head of the United Nations Mission in Liberia (UNMIL).

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Treffen mit Karin Landgren, Special Representative of the Secretary-General to Liberia und Head of the United Nations Mission in Liberia (UNMIL).

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Treffen mit Karin Landgren, Special Representative of the Secretary-General to Liberia und Head of the United Nations Mission in Liberia (UNMIL).

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Treffen mit Karin Landgren, Special Representative of the Secretary-General to Liberia und Head of the United Nations Mission in Liberia (UNMIL).

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  • UN-Fuhrpark neben dem Headquarter.

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  • Besuch bei Konah D. Karmo, Deputy Head of Secretariat Liberia Extractive Industries Transparency Initiative (LEITI).

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  • Gebäude der Welthungerhilfe in Monrovia.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Gebäude der Welthungerhilfe in Monrovia.

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  • Projekt Urban Gardening der Welthungerhilfe nahe Monrovia.

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  • Projekt Urban Gardening der Welthungerhilfe nahe Monrovia.

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  • Projekt Urban Gardening der Welthungerhilfe nahe Monrovia mit André Stelder.

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  • Projekt Urban Gardening der Welthungerhilfe nahe Monrovia.

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  • Projekt Urban Gardening der Welthungerhilfe nahe Monrovia.

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  • Projekt Urban Gardening der Welthungerhilfe nahe Monrovia.

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  • Projekt Urban Gardening der Welthungerhilfe nahe Monrovia.

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  • Projekt Urban Gardening der Welthungerhilfe nahe Monrovia mit André Stelder und Joseph Flomo (61). Monrovia.

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  • Projekt Urban Gardening der Welthungerhilfe nahe Monrovia.

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  • Projekt Urban Gardening der Welthungerhilfe nahe Monrovia.

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  • Projekt Urban Gardening der Welthungerhilfe nahe Monrovia.

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  • Projekt Urban Gardening der Welthungerhilfe nahe Monrovia.

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  • Projekt Urban Gardening der Welthungerhilfe nahe Monrovia.

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  • Bewährungshilfeprojekt der GIZ am Stadtrand von Monrovia.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Bewährungshilfeprojekt der GIZ am Stadtrand von Monrovia.

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  • Bewährungshilfeprojekt der GIZ am Stadtrand von Monrovia.

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  • "Werbung" am Straßenrand.

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  • Victor B. Smith, Vizeminister für öffentliche Arbeiten.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Victor B. Smith, Vizeminister für öffentliche Arbeiten.

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  • Victor B. Smith, Vizeminister für öffentliche Arbeiten.

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  • Victor B. Smith, Vizeminister für öffentliche Arbeiten.

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  • In Liberia gebraut: Club Lager. Das perlt!

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  • Ein großes Problem in Liberia: die schlechten Straßenverhältnisse.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Ein großes Problem in Liberia: die schlechten Straßenverhältnisse.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Besuch bei Anthony Fallah Borwah, Bischof von Gbarnga.

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  • Die Haupstraße "Broadstreet" in Gbarnga im Landesinneren.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Besuch bei Anthony Fallah Borwah, Bischof von Gbarnga.

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  • Fahrt nach Gbarnga im Landesinneren.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Fahrt nach Gbarnga im Landesinneren.

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  • Zu Besuch in Monrovia / Liberia.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Ein großes Problem in Liberia: die schlechten Straßenverhältnisse.

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  • Zu Besuch in Monrovia / Liberia.

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  • Ein großes Problem in Liberia: die schlechten Straßenverhältnisse.

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  • Nahe Gbarnga im Landesinneren wird in mühsamer Handarbeit Gold gesucht.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Nahe Gbarnga im Landesinneren wird in mühsamer Handarbeit Gold gesucht.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Nahe Gbarnga im Landesinneren wird in mühsamer Handarbeit Gold gesucht.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Nahe Gbarnga im Landesinneren wird in mühsamer Handarbeit Gold gesucht.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Nahe Gbarnga im Landesinneren wird in mühsamer Handarbeit Gold gesucht.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Nahe Gbarnga im Landesinneren wird in mühsamer Handarbeit Gold gesucht.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Nahe Gbarnga im Landesinneren wird in mühsamer Handarbeit Gold gesucht.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Nahe Gbarnga im Landesinneren wird in mühsamer Handarbeit Gold gesucht.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Nahe Gbarnga im Landesinneren wird in mühsamer Handarbeit Gold gesucht.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Merkwürdige Begegnung im Urwald im Landesinneren: Ein Motorradfahrer mit Fernseher auf dem Sozius . . .

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  • Ein großes Problem in Liberia: die schlechten Straßenverhältnisse.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Ein großes Problem in Liberia: die schlechten Straßenverhältnisse.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Ein großes Problem in Liberia: die schlechten Straßenverhältnisse.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Ein großes Problem in Liberia: die schlechten Straßenverhältnisse.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Ein großes Problem in Liberia: die schlechten Straßenverhältnisse.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Ein großes Problem in Liberia: die schlechten Straßenverhältnisse.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Auf dem Weg von Gbarnga nach Monrovia.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Auf dem Weg von Gbarnga nach Monrovia.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Ein großes Problem in Liberia: die schlechten Straßenverhältnisse.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Ein großes Problem in Liberia: die schlechten Straßenverhältnisse.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Zu Besuch in Monrovia / Liberia.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Ein großes Problem in Liberia: die schlechten Straßenverhältnisse.

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  • Zu Besuch in Monrovia / Liberia.

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  • Am Stadtrand von Monrovia gibt es ein Waisenhaus, das die deutschen Polizisten unterstützen.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Am Stadtrand von Monrovia gibt es ein Waisenhaus, das die deutschen Polizisten unterstützen.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Am Stadtrand von Monrovia gibt es ein Waisenhaus, das die deutschen Polizisten unterstützen.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Blasenfrei zapfen - an Tankstellen, in denen das Benzin aus großen Gläsern verkauft wird.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Blasenfrei zapfen - an Tankstellen, in denen das Benzin aus großen Gläsern verkauft wird.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Blasenfrei zapfen - an Tankstellen, in denen das Benzin aus großen Gläsern verkauft wird.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Am Stadtrand von Monrovia gibt es ein Waisenhaus, das die deutschen Polizisten unterstützen.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Am Stadtrand von Monrovia gibt es ein Waisenhaus, das die deutschen Polizisten unterstützen.

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  • Am Stadtrand von Monrovia gibt es ein Waisenhaus, das die deutschen Polizisten unterstützen.

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  • Am Stadtrand von Monrovia gibt es ein Waisenhaus, das die deutschen Polizisten unterstützen.

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  • Anthony Collins im Waisenhaus des Vereins Kinder Afrikas e.V..

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Anthony Collins im Waisenhaus des Vereins Kinder Afrikas e.V..

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  • Am Stadtrand von Monrovia gibt es ein Waisenhaus, das die deutschen Polizisten unterstützen.

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  • Am Stadtrand von Monrovia gibt es ein Waisenhaus, das die deutschen Polizisten unterstützen.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Am Stadtrand von Monrovia gibt es ein Waisenhaus, das die deutschen Polizisten unterstützen.

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  • Am Stadtrand von Monrovia gibt es ein Waisenhaus, das die deutschen Polizisten unterstützen.

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  • Hilft weiter: Der UN-Besucherausweis.

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  • Mit großen, weißen Geländewagen sind die UN-Polizisten in Liberia unterwegs.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Mit großen, weißen Geländewagen sind die UN-Polizisten in Liberia unterwegs.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Mit großen, weißen Geländewagen sind die UN-Polizisten in Liberia unterwegs.

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  • Mit großen, weißen Geländewagen sind die UN-Polizisten in Liberia unterwegs.

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  • Blasenfrei zapfen - an Tankstellen, in denen das Bier aus großen Gläsern verkauft wird.

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  • Blasenfrei zapfen - an Tankstellen, in denen das Bier aus großen Gläsern verkauft wird.

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  • Ein Telefonkarten-Shop am Straßenrand.

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  • Ein großes Problem in Liberia: die schlechten Straßenverhältnisse.

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  • Dr. David Okiror in der Gerlib Clinic am Stadtrand von Monrovia.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Dr. David Okiror in der Gerlib Clinic am Stadtrand von Monrovia.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Besuch bei Margret Gieraths-Nimeme in der Gerlib Clinic am Stadtrand von Monrovia.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Besuch bei Margret Gieraths-Nimeme in der Gerlib Clinic am Stadtrand von Monrovia.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Besuch bei Margret Gieraths-Nimeme in der Gerlib Clinic am Stadtrand von Monrovia.

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  • Besuch bei Margret Gieraths-Nimeme in der Gerlib Clinic am Stadtrand von Monrovia.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Auf dem Markt in der Hauptstadt Monrovia.

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  • Auf dem Markt in der Hauptstadt Monrovia.

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  • Auf dem Markt in der Hauptstadt Monrovia.

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  • Blasenfrei zapfen - an Tankstellen, in denen das Benzin aus großen Gläsern verkauft wird.

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  • Auf dem Markt in der Hauptstadt Monrovia.

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  • Auf dem Markt in der Hauptstadt Monrovia.

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  • Wasser in Plastikbeuteln wird an jeder Ecke verkauft. Gute Idee: In Liberia ist es heiß und sehr schwül . . .

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  • Auf dem Markt in der Hauptstadt Monrovia.

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  • Auf dem Markt in der Hauptstadt Monrovia.

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  • Auf dem Markt in der Hauptstadt Monrovia.

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  • Auf dem Markt in der Hauptstadt Monrovia.

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  • Auf dem Markt in der Hauptstadt Monrovia.

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  • Zu Besuch in Monrovia / Liberia.

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„Wie soll man der Polizei vertrauen?“, wettert beispielsweise Anthony Collins, der im Krieg seinen Vater verlor und nun das Waisenhaus leitet, in dem er selbst aufgewachsen ist. „Die Polizei ist die korrupteste Institution im Land!“ Als wichtiger Grund dafür, dass die Beamten bei jeder Gelegenheit die Hand aufhalten, gelten die Gehälter. Knapp 140 US-Dollar erhält ein Streifenpolizist. Damit kommt selbst in Liberia niemand über die Runden. Trotzdem ist der Job bei der Liberian National Police begehrt: In diesem Jahr gab es mehr als 1000 Bewerber – doch Monrovias Polizeischule hat nur Platz für 150 Rekruten. So wird es Jahre dauern, bis die angestrebte Zahl von 8000 Polizisten in Liberia erreicht ist. Derzeit sind es keine 4500.

Bewaffneter Raub

Sehlu Massaquoi in der Polizeistation „Metro 1“ hat die Ausbildung längst hinter sich, jetzt arbeitet er in Monrovias Großstadtrevier. Einer von 43 Polizisten in der fensterlosen Wache. Einbruch, bewaffneter Raub, Vergewaltigung und Körperverletzung gehören zu den häufigsten Delikten. Ein harter Job für die Polizisten, die zudem unbewaffnet sind. Und wenn der Mob außer Kontrolle gerät, können sie oft nur zuschauen. Nicht selten wird ein erwischter Räuber auf offener Straße von der Meute totgeschlagen. Noch schwieriger ist die Lage im Hinterland fern der Hauptstadt. Weil 85 Prozent der Straßen nicht befestigt sind, bleiben viele Gegenden während der siebenmonatigen Regenzeit überhaupt nicht zu erreichen. Der Chef der UN-Polizisten, John C. Nielsen (USA), beschreibt es kurz und bündig: „Das ist Dschungel.“ 

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