Die Straße der Hoffnung
Die unzureichende Infrastruktur in Liberia lähmt das Land – doch es gibt vielversprechende Konzepte

Monrovia -

Manchmal verfinstert sich Victor B. Smiths Blick plötzlich und er schaut einen Moment lang traurig an die Wand. Es sind Sekunden, in denen ihm selbst die Zahlen klar werden. Victor B. Smith ist Liberias Vizeminister für öffentliche Arbeiten und zuständig für die Infrastruktur im Land. Er hat viele Pläne, doch sein Land hat kein Geld. Deshalb muss der Politiker seinen Mut aus wenigen Projekten ziehen, die umgesetzt werden. Die Piste nach Gbarnga ist in diesen Wochen seine Straße der Hoffnung.

Mittwoch, 23.01.2013, 17:01 Uhr

Straße in Liberia
Sand statt Asphalt: So wie hier nahe Gbarnga sehen 85 Prozent der Straßen in Liberia aus. In der Trockenzeit geht‘s dort voran, doch die Regenzeit verwandelt sie in unbefahrbare Schlammpisten. Foto: Gunnar A. Pier

Im Jahr neun nach dem verheerenden Bürgerkrieg steht es nicht gut um die Straßen in Liberia . Nur etwa 15 Prozent der Strecken sind befestigt, die übrigen 85 Prozent sind Sandpisten, für die es in der englischen Sprache einen viel schöneren Ausdruck gibt: „Dirt Roads“. Das ist besonders verhängnisvoll in einem Land mit solch heftigen Regenzeiten, wie Liberia sie Jahr für Jahr erlebt. Im September, berichtet Victor B. Smith , fielen mehr als 900 Millimeter Regen. In Deutschland waren es weniger als 50 Millimeter. Während also hierzulande das Wasser in aller Regel ganz unspektakulär im Gulli verschwindet, verwandelt es in Liberia selbst wichtige Überlandverbindungen in unpassierbare Schlammbahnen.

Victor B. Smith

Victor B. Smith, Vizeminister für öffentliche Arbeiten. Journalistenreise auf Einladung der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen nach Monrovia/Liberia vom 11. bis 19. November 2012.

Das lähmt das Land. So haben Experten keinen Zweifel daran, dass Liberia sich selbst ernähren könnte: Die Böden sind fruchtbar, das Wetter passt – drei Ernten sind möglich, es gäbe Reis und Mais für alle. Doch was nutzt es, wenn die Ernte fernab der Stadt vergammelt, weil sie nicht dorthin transportiert werden kann, wo die Menschen wohnen? Etwa ein Drittel des liberianischen Reises geht noch während der Lagerung verloren – durch Schimmel und Ungeziefer. Cassavas bleiben nach der Ernte maximal fünf Tage genießbar – zu wenig Zeit, um sie beispielsweise nach Monrovia zu transportieren. Aber dort, in der Hauptstadt, wohnt etwa ein Drittel aller Liberianer.

Unterwegs in Liberia

1/145
  • Zu Besuch in Monrovia / Liberia.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Blick über Monrovia vom Dach des UNMIL-Headquarters

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Blick über Monrovia vom Dach des UNMIL-Headquarters

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Die deutschen Polizisten Rainer Fromm, Max Fritschen und Wolfgang Nikolaus im UNMIL-Headquarter.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Blick über Monrovia vom Dach des UNMIL-Headquarters

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Blick über Monrovia vom Dach des UNMIL-Headquarters

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Gruppenfoto: Deutsche Polizisten und deutsche Journalisten auf dem Dach den UN-Hauptquartiers in Monrovia.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Blick über Monrovia vom Dach des UNMIL-Headquarters

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Gruppenfoto: Deutsche Polizisten und deutsche Journalisten auf dem Dach den UN-Hauptquartiers in Monrovia.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Blick über Monrovia vom Dach des UNMIL-Headquarters

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Gruppenfoto: Deutsche Polizisten und deutsche Journalisten auf dem Dach den UN-Hauptquartiers in Monrovia.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Der deutsche Polizist Wolfgang Nikolaus.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Executive Officer Sehlu Massaquoi zeigt die Polizeistation Metro 1 im Herzen von Monrovia.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Executive Officer Sehlu Massaquoi zeigt die Polizeistation Metro 1 im Herzen von Monrovia.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Executive Officer Sehlu Massaquoi zeigt die Polizeistation Metro 1 im Herzen von Monrovia.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Executive Officer Sehlu Massaquoi zeigt die Polizeistation Metro 1 im Herzen von Monrovia.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Executive Officer Sehlu Massaquoi zeigt die Polizeistation Metro 1 im Herzen von Monrovia.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Executive Officer Sehlu Massaquoi zeigt die Polizeistation Metro 1 im Herzen von Monrovia.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Executive Officer Sehlu Massaquoi zeigt die Polizeistation Metro 1 im Herzen von Monrovia.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Executive Officer Sehlu Massaquoi zeigt die Polizeistation Metro 1 im Herzen von Monrovia.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Ein großes Problem in Liberia: die schlechten Straßenverhältnisse.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Ein großes Problem in Liberia: die schlechten Straßenverhältnisse.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Samuel F. Dakana ist Leiter der Police Academy nahe Monrovia.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Samuel F. Dakana ist Leiter der Police Academy nahe Monrovia.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • In der Police Academy nahe Monrovia.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • In der Police Academy nahe Monrovia.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • In der Police Academy nahe Monrovia.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Besuch bei Prof. T. Debey Sayndee am Kofi Annan Institute for Conflict Transformation an der University of Liberia, Monrovia.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Unicef-Gebäude in Monrovia.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Zu Besuch bei Dominic Sam, Country Director UNDP-Liberia (United Nations Development Programme).

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Zu Besuch in Monrovia / Liberia.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Der ehemalige Präsidentenpalast, von dem aus Charles Taylor regiert hat.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Zu Besuch im Hauptquartier der United Nations Mission in Liberia.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Zu Besuch im Hauptquartier der United Nations Mission in Liberia.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • John C. Nielsen, Police Commissioner.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • John C. Nielsen, Police Commissioner (Mitte) mit den deutschen Polizisten Max Fritschen und Rainer Fromm.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Treffen mit Karin Landgren, Special Representative of the Secretary-General to Liberia und Head of the United Nations Mission in Liberia (UNMIL).

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Treffen mit Karin Landgren, Special Representative of the Secretary-General to Liberia und Head of the United Nations Mission in Liberia (UNMIL).

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Treffen mit Karin Landgren, Special Representative of the Secretary-General to Liberia und Head of the United Nations Mission in Liberia (UNMIL).

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Treffen mit Karin Landgren, Special Representative of the Secretary-General to Liberia und Head of the United Nations Mission in Liberia (UNMIL).

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Treffen mit Karin Landgren, Special Representative of the Secretary-General to Liberia und Head of the United Nations Mission in Liberia (UNMIL).

    Foto: Gunnar A. Pier
  • UN-Fuhrpark neben dem Headquarter.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Besuch bei Konah D. Karmo, Deputy Head of Secretariat Liberia Extractive Industries Transparency Initiative (LEITI).

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Gebäude der Welthungerhilfe in Monrovia.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Gebäude der Welthungerhilfe in Monrovia.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Projekt Urban Gardening der Welthungerhilfe nahe Monrovia.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Projekt Urban Gardening der Welthungerhilfe nahe Monrovia.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Projekt Urban Gardening der Welthungerhilfe nahe Monrovia mit André Stelder.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Projekt Urban Gardening der Welthungerhilfe nahe Monrovia.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Projekt Urban Gardening der Welthungerhilfe nahe Monrovia.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Projekt Urban Gardening der Welthungerhilfe nahe Monrovia.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Projekt Urban Gardening der Welthungerhilfe nahe Monrovia.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Projekt Urban Gardening der Welthungerhilfe nahe Monrovia mit André Stelder und Joseph Flomo (61). Monrovia.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Projekt Urban Gardening der Welthungerhilfe nahe Monrovia.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Projekt Urban Gardening der Welthungerhilfe nahe Monrovia.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Projekt Urban Gardening der Welthungerhilfe nahe Monrovia.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Projekt Urban Gardening der Welthungerhilfe nahe Monrovia.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Projekt Urban Gardening der Welthungerhilfe nahe Monrovia.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Bewährungshilfeprojekt der GIZ am Stadtrand von Monrovia.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Bewährungshilfeprojekt der GIZ am Stadtrand von Monrovia.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Bewährungshilfeprojekt der GIZ am Stadtrand von Monrovia.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • "Werbung" am Straßenrand.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Victor B. Smith, Vizeminister für öffentliche Arbeiten.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Victor B. Smith, Vizeminister für öffentliche Arbeiten.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Victor B. Smith, Vizeminister für öffentliche Arbeiten.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Victor B. Smith, Vizeminister für öffentliche Arbeiten.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • In Liberia gebraut: Club Lager. Das perlt!

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Ein großes Problem in Liberia: die schlechten Straßenverhältnisse.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Ein großes Problem in Liberia: die schlechten Straßenverhältnisse.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Besuch bei Anthony Fallah Borwah, Bischof von Gbarnga.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Die Haupstraße "Broadstreet" in Gbarnga im Landesinneren.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Besuch bei Anthony Fallah Borwah, Bischof von Gbarnga.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Fahrt nach Gbarnga im Landesinneren.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Fahrt nach Gbarnga im Landesinneren.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Zu Besuch in Monrovia / Liberia.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Ein großes Problem in Liberia: die schlechten Straßenverhältnisse.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Zu Besuch in Monrovia / Liberia.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Ein großes Problem in Liberia: die schlechten Straßenverhältnisse.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Nahe Gbarnga im Landesinneren wird in mühsamer Handarbeit Gold gesucht.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Nahe Gbarnga im Landesinneren wird in mühsamer Handarbeit Gold gesucht.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Nahe Gbarnga im Landesinneren wird in mühsamer Handarbeit Gold gesucht.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Nahe Gbarnga im Landesinneren wird in mühsamer Handarbeit Gold gesucht.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Nahe Gbarnga im Landesinneren wird in mühsamer Handarbeit Gold gesucht.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Nahe Gbarnga im Landesinneren wird in mühsamer Handarbeit Gold gesucht.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Nahe Gbarnga im Landesinneren wird in mühsamer Handarbeit Gold gesucht.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Nahe Gbarnga im Landesinneren wird in mühsamer Handarbeit Gold gesucht.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Nahe Gbarnga im Landesinneren wird in mühsamer Handarbeit Gold gesucht.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Merkwürdige Begegnung im Urwald im Landesinneren: Ein Motorradfahrer mit Fernseher auf dem Sozius . . .

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Ein großes Problem in Liberia: die schlechten Straßenverhältnisse.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Ein großes Problem in Liberia: die schlechten Straßenverhältnisse.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Ein großes Problem in Liberia: die schlechten Straßenverhältnisse.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Ein großes Problem in Liberia: die schlechten Straßenverhältnisse.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Ein großes Problem in Liberia: die schlechten Straßenverhältnisse.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Ein großes Problem in Liberia: die schlechten Straßenverhältnisse.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Auf dem Weg von Gbarnga nach Monrovia.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Auf dem Weg von Gbarnga nach Monrovia.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Ein großes Problem in Liberia: die schlechten Straßenverhältnisse.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Ein großes Problem in Liberia: die schlechten Straßenverhältnisse.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Zu Besuch in Monrovia / Liberia.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Ein großes Problem in Liberia: die schlechten Straßenverhältnisse.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Zu Besuch in Monrovia / Liberia.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Am Stadtrand von Monrovia gibt es ein Waisenhaus, das die deutschen Polizisten unterstützen.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Am Stadtrand von Monrovia gibt es ein Waisenhaus, das die deutschen Polizisten unterstützen.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Am Stadtrand von Monrovia gibt es ein Waisenhaus, das die deutschen Polizisten unterstützen.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Blasenfrei zapfen - an Tankstellen, in denen das Benzin aus großen Gläsern verkauft wird.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Blasenfrei zapfen - an Tankstellen, in denen das Benzin aus großen Gläsern verkauft wird.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Blasenfrei zapfen - an Tankstellen, in denen das Benzin aus großen Gläsern verkauft wird.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Am Stadtrand von Monrovia gibt es ein Waisenhaus, das die deutschen Polizisten unterstützen.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Am Stadtrand von Monrovia gibt es ein Waisenhaus, das die deutschen Polizisten unterstützen.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Am Stadtrand von Monrovia gibt es ein Waisenhaus, das die deutschen Polizisten unterstützen.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Am Stadtrand von Monrovia gibt es ein Waisenhaus, das die deutschen Polizisten unterstützen.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Anthony Collins im Waisenhaus des Vereins Kinder Afrikas e.V..

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Anthony Collins im Waisenhaus des Vereins Kinder Afrikas e.V..

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Am Stadtrand von Monrovia gibt es ein Waisenhaus, das die deutschen Polizisten unterstützen.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Am Stadtrand von Monrovia gibt es ein Waisenhaus, das die deutschen Polizisten unterstützen.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Am Stadtrand von Monrovia gibt es ein Waisenhaus, das die deutschen Polizisten unterstützen.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Am Stadtrand von Monrovia gibt es ein Waisenhaus, das die deutschen Polizisten unterstützen.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Hilft weiter: Der UN-Besucherausweis.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Mit großen, weißen Geländewagen sind die UN-Polizisten in Liberia unterwegs.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Mit großen, weißen Geländewagen sind die UN-Polizisten in Liberia unterwegs.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Mit großen, weißen Geländewagen sind die UN-Polizisten in Liberia unterwegs.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Mit großen, weißen Geländewagen sind die UN-Polizisten in Liberia unterwegs.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Blasenfrei zapfen - an Tankstellen, in denen das Bier aus großen Gläsern verkauft wird.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Blasenfrei zapfen - an Tankstellen, in denen das Bier aus großen Gläsern verkauft wird.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Ein Telefonkarten-Shop am Straßenrand.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Ein großes Problem in Liberia: die schlechten Straßenverhältnisse.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Dr. David Okiror in der Gerlib Clinic am Stadtrand von Monrovia.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Dr. David Okiror in der Gerlib Clinic am Stadtrand von Monrovia.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Besuch bei Margret Gieraths-Nimeme in der Gerlib Clinic am Stadtrand von Monrovia.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Besuch bei Margret Gieraths-Nimeme in der Gerlib Clinic am Stadtrand von Monrovia.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Besuch bei Margret Gieraths-Nimeme in der Gerlib Clinic am Stadtrand von Monrovia.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Besuch bei Margret Gieraths-Nimeme in der Gerlib Clinic am Stadtrand von Monrovia.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Auf dem Markt in der Hauptstadt Monrovia.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Auf dem Markt in der Hauptstadt Monrovia.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Auf dem Markt in der Hauptstadt Monrovia.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Blasenfrei zapfen - an Tankstellen, in denen das Benzin aus großen Gläsern verkauft wird.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Auf dem Markt in der Hauptstadt Monrovia.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Auf dem Markt in der Hauptstadt Monrovia.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Wasser in Plastikbeuteln wird an jeder Ecke verkauft. Gute Idee: In Liberia ist es heiß und sehr schwül . . .

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Auf dem Markt in der Hauptstadt Monrovia.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Auf dem Markt in der Hauptstadt Monrovia.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Auf dem Markt in der Hauptstadt Monrovia.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Auf dem Markt in der Hauptstadt Monrovia.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Auf dem Markt in der Hauptstadt Monrovia.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Zu Besuch in Monrovia / Liberia.

    Foto: Gunnar A. Pier

„60 Prozent des Reises wird heute importiert“, rechnet Alghassim Wurie , der stellvertretende Landesdirektor der UN-Organisation World Food Programme, vor. Der Zukauf dieses Standard-Lebensmittels verschlingt nach Angaben seines Mitarbeiters James Legg ein Viertel des Staatsbudgets. Dass die Landwirtschaftsregionen nur unzureichend an die Märkte angeschlossen sind, ist nicht der einzige Grund dafür – aber ein ganz entscheidender.

Auch die Nutzung der Bodenschätze krankt am Schlamm auf den Straßen: Erze, Diamanten, Gold lassen sich nur mühsam bergen.

Liberia-Reise

Reise durch Liberia

Victor B. Smith weiß das alles und berichtet stolz vom jüngsten Deal. Für 166 Millionen Dollar wird die etwa 100 Kilometer lange Straße nach Gbarnga im Landesinneren neu gebaut. Eine chinesische Firma hat bei der Ausschreibung den Zuschlag erhalten. Das Konzept ist neu: Der Vertrag läuft über zehn Jahre. Drei Jahre lang wird die Straße gebaut, in den folgenden sieben Jahren kümmern sich die Chinesen auch um die Unterhaltung. Denn die Instandhaltung gehört nicht zu den Talenten afrikanischer Länder. So ist die Straße nach Gbarnga eigentlich fertig asphaltiert – doch sie wurde bislang so schlecht gewartet, dass es stellenweise fast nur noch mit einem Allradfahrzeug weitergeht. Bezahlt wird der Neubau nun von der Weltbank, auch Deutschland ist mit 34 Millionen Euro beteiligt.

Victor B. Smith gibt das Hoffnung. Doch dann wird ihm wieder klar: Alle Provinzhauptstädte mit befestigten Straßen zu verbinden, würde 900 Millionen US-Dollar kosten. Liberias gesamter Staatshaushalt wiegt keine 700 Millionen . . .

Anzeige
http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/1447717?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F197%2F199%2F1560026%2F1560027%2F
Debatte um unzufriedene Mitarbeiter: Bewohner-Angehörige schalten sich ein
In der DKV-Residenz am Tibusplatz gibt es Ärger. Die Leitung lädt ihre Bewohner am Montag zum Austausch ein.
Nachrichten-Ticker