Anti-Islam-Bewegung
Was ist dran an den „Pegida“-Thesen?

Münster -

Angst vor dem Fremden und Sorgen um die eigene Zukunft: Die Anti-Islam-Bewegung „Pegida“ erhält immer mehr Zulauf und spaltet die Bevölkerung. Doch wer sind diese selbst ernannten, oft frustrierten „Patriotischen Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes“ und wer geht zu ihren Demonstrationen?

Mittwoch, 17.12.2014, 15:35 Uhr aktualisiert: 18.12.2014, 07:56 Uhr
Teilnehmer einer Kundgebung der Pegida in Dresden  halten Transparente in die Höhe.
Teilnehmer einer Kundgebung der Pegida in Dresden  halten Transparente in die Höhe. Foto: dpa

Die Anti-Islam-Bewegung „ Pegida “ mobilisiert ungeachtet der Kritik an ihren Parolen immer mehr Sympathisanten. Am Montagabend folgten in Dresden 15 000 Menschen – mehr als je zuvor – dem Demonstrationsaufruf. Gleichzeitig distanzieren sich fast alle politischen Parteien – bis auf die AfD – von den Demons­trationen. Während Justizminister Heiko Maas ( SPD ) von einer Schande für Deutschland sprach, kritisierte Kanzlerin Angela Merkel deren „Hetze“.

„Pegida“ hat in Dresden immer mehr Zulauf.

„Pegida“ hat in Dresden immer mehr Zulauf. Foto: dpa-infografik GmbH

Experten warnen vor der Anti-Islam-Bewegung „Pegida“, die vornehmlich in Dresden mehr Zulauf erhält: „Die Bewegung ist ein Warnschuss für den Rechtsstaat und die Demokratie“, sagt Eva Groß vom Institut für Konflikt- und Gewaltforschung in Bielefeld. Die etablierten Parteien müssten sie ernst nehmen und andere Lösungen anbieten als sie auszugrenzen.

 

Unsere Redaktionsmitglieder Claudia Kramer-Santel und Frank Polke gehen dem „Phänomen Pegida“ auf die Spur:

„Wir sind ja gar nicht gegen Ausländer“

„Der Islam bedroht das Abendland“

Eine soziale Bewegung – völlig demokratisch?

Ängste vor Abstieg nähren Fremdenhass

Mit der „Systempresse“ wollen sie gar nicht reden

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