Geschichte
Erinnerung an Sturm auf Berliner Stasi-Zentrale vor 25 Jahren

Berlin (dpa) - Im früheren DDR-Ministerium für Staatssicherheit in Berlin ist seit heute eine neue Dauerausstellung zum Wirken der Stasi zu sehen. Diese könne bei der Auseinandersetzung mit der Vergangenheit helfen, sagte der Bundesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen, Roland Jahn.

Samstag, 17.01.2015, 12:01 Uhr

Am 15. Januar 1990, mehr als zwei Monate nach dem Mauerfall, hatten aufgebrachte Demonstranten den riesigen Gebäudekomplex an der Normannenstraße gestürmt. Foto: ZB/Archiv
Am 15. Januar 1990, mehr als zwei Monate nach dem Mauerfall, hatten aufgebrachte Demonstranten den riesigen Gebäudekomplex an der Normannenstraße gestürmt. Foto: ZB/Archiv Foto: dpa

«Die Stasi war Schild und Schwert der SED und nicht Staat im Staate», betonte der einstige DDR-Oppositionelle. Gleich zur Eröffnung strömten Hunderte Besucher in das Haus 1, wo einst Stasi-Minister Erich Mielke saß. Sein Büro blieb weitgehend erhalten und gehört zur Ausstellung.

Die frühere Stasi-Zentrale war am Samstag für einen Bürgertag unter dem Motto «Demokratie statt Diktatur» geöffnet. Damit wurde an ihre Erstürmung vor 25 Jahren erinnert. Am 15. Januar 1990 hatten aufgebrachte Demonstranten den riesigen Komplex an der Normannenstraße besetzt. Damit wurde auch die weitere Vernichtung von Stasi-Akten gestoppt. Die geretteten Papiere bildeten die Grundlage für die Stasi-Unterlagen-Behörde.

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