Praktiker sollen neue Fakten liefern
Uni Göttingen befragt Betriebe

Münster -

An der Georg-August-Universität Göttingen betont man die Neutralität. In der heftigen Debatte, die um den Glyphosat-Einsatz tobt, will man jetzt von den Praktikern wissen, in welchen Fällen Pflanzenschutzmittel mit diesem Wirkstoff eingesetzt werden. Vor wenigen Wochen wurde eine Online-Umfrage für konventionell arbeitende landwirtschaftliche Betriebe freigeschaltet.

Montag, 02.02.2015, 17:02 Uhr

Die Studie erfolgt nach Universitätsangaben mit Unterstützung des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL). „Neben der Darstellung des wirtschaftlichen Nutzens für Landwirte möchten wir auch Beratungsempfehlungen für den nachhaltigen Einsatz entwickeln“, schreiben die Vertreter der Göttinger Forschungsgruppe.

Die Fakultät für Agrarwissenschaften sucht in dem Projekt nach Best-Management-Lösungen für einen Glyphosat-Einsatz. Denn insgesamt kann weniger mehr sein. „Aufgrund des hohen Einsatzniveaus drohen Wirkungsverluste, falls schwer bekämpfbare Unkrautarten in den Anbausystemen selektiert werden. Erhöhte Aufwandmengen oder das Hinzumischen anderer Herbizide wären die Folge.“ Ziele sind die sparsame, effiziente und nachhaltige Anwendung von Herbiziden und die Vermeidung von Resistenzen bei Unkräutern.

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