Frühlingsmarkt: Besucher zog es in die Gebäude
Ortsgeschichte als Friduwi-Comic

Metelen -

Vom Frühling war nichts zu sehen beim Frühlingsfest in Metelen. Die Aussteller machten aus der Not eine Tugend und holten die frostempfindlichen Pflanzen und Attraktionen nach drinnen. Gedankt wurde es ihnen von zahlreichen Besuchern, die vor allem die Kaffeetafeln zu schätzen wussten. Und dann gab es noch die ganz wetterfesten Steppkes auf den Hüpfburgen . . .

Montag, 19.03.2018, 00:03 Uhr

Das Geschehen spielte sich drinnen ab: Denise Schwarze-Blanke (r.) zeigte Besuchern, wie Airbrush-Technik funktioniert.
Das Geschehen spielte sich drinnen ab: Denise Schwarze-Blanke (r.) zeigte Besuchern, wie Airbrush-Technik funktioniert. Foto: Irmgard Tappe

Eigentlich hätten Bernd Münning und sein Team am Sonntag die blühenden Frühlingsblumen und ersten Gemüsepflanzen fürs Frühbeet gern im Außenbereich des HTG-Marktes zur Schau gestellt. Hätte ja auch gut zum Frühlingsfest gepasst. „Aber bei dieser Kälte mussten wir umorganisieren. Diesen eisigen Ostwind vertragen die Pflanzen selbst bei Temperaturen im Plusbereich nicht“, erklärte Münning.

Frühlingsfest

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  • Draußen war es bitterkalt, drinnen lockten Angebote und leckere Imbisse: Die Veranstalter des Metelener Frühlingsfestes machten aus der Not eine Tugend und holten die meisten ihrer Waren unter schützende Dächer.

    Foto: Irmgard Tappe
  • Draußen war es bitterkalt, drinnen lockten Angebote und leckere Imbisse: Die Veranstalter des Metelener Frühlingsfestes machten aus der Not eine Tugend und holten die meisten ihrer Waren unter schützende Dächer.

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  • Draußen war es bitterkalt, drinnen lockten Angebote und leckere Imbisse: Die Veranstalter des Metelener Frühlingsfestes machten aus der Not eine Tugend und holten die meisten ihrer Waren unter schützende Dächer.

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    Foto: Irmgard Tappe
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    Foto: Irmgard Tappe

Doch das erging nicht nur den Frühlingsblumen so. Auch die Besucher des Frühlingsfestes zog es an allen fünf Aktionsbereichen in die Geschäfte und Ausstellungsräume. Gartenfreunde ließen sich im HTG-Markt mit Blick auf die kommende Gartensaison beraten. Und wer mit dem Gedanken spielte, sich als Imker zu versuchen, der wurde von Mitarbeiter Joel Naber bestens informiert. Wie ein Magnet wirkte schließlich das Landfrauen-Café bei HTG auf die Besucher.

Kaffee und selbst gebackene Kuchen waren am Nachmittag auch ein Anziehungspunkt im Autohaus Jürgen Marpert. Und nicht nur das. Aktionen für Kinder, Stände mit Handwerkskunst und Malerei sowie eine Autoausstellung lockten die Besucher ebenfalls. Die schnittigen Automodelle in der Ausstellungshalle ließen besonders die Männerherzen höher schlagen.

Im Außengelände hielten sich die Leute jedoch nie lange auf. Obwohl dort eine große Pkw-Auswahl präsentiert wurde. So war es an allen Stellen. Lediglich einige Kinder vergnügten sich auf Riesenrutschen, Hüpfburgen, beim Bungee-Trampolin oder an der Kletterwand vor dem Herrenmodegeschäft Wesseler.

„Wir hätten die fünf Stationen ja gern mit dem Fahrrad abgefahren. Aber bei der Kälte – nein danke. Da nutzen wir lieber den Pengelanton“, meinte ein Ehepaar auf dem Weg zur Firma „Holzzeit“ im Gewerbegebiet an der Leerer Straße.

Selbst der Eule „Friduwi“ war es zu kalt unter freiem Himmel. Sie hatte sich mit ihrem Karikaturisten Heinrich Schwarze-Blanke und seiner Tochter Denise im Schuhhaus Hillmann niedergelassen. „Eine tolle Resonanz. Wir haben schon so viele interessante Anregungen bekommen“, zog der Karikaturist am späten Nachmittag ein zufriedenes Fazit. Die Ideen der Bürger hatte er an eine Pinnwand geheftet.

Die Eule müsse moderner aussehen, eventuell in den Ortsfarben von Metelen, hatte man ihm zum Beispiel empfohlen. Ein Junge schrieb gerade eine weitere Idee auf: „Friduwi-Eule mit Tischtennisschläger“. Und eine Zehnjährige war dabei, ein Rathaus für Kinder zu zeichnen und sich dabei als Airbrush-Künstlerin auszuprobieren.

Schwarze-Blanke und Tochter Denise sammelten die Anregungen für ein Projekt, das sie mit den Metelenern vorhaben, nämlich die Geschichte der Vechtegemeinde als Comic zu gestalten. Eine Geschichte mit Lokalkolorit, in der das Vereinsleben, die Kommunalpolitik und die Mentalität der Bürger ihren Platz haben.

Und über allem schwebt die Friduwi-Eule. „Die Bürger sind die Autoren dieser Geschichte. Wir sind nur die Zeichner“, erklärte Schwarze-Blanke das Projekt. Bis es umgesetzt sei, werde es wohl noch dauern. Aber der Anfang sei gemacht, freut sich der Karikaturist auf die Zusammenarbeit mit der Bevölkerung.

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