Drei Fragen an Oliver Schabirosky
Mehr internationale Sendungen

Immer schneller, immer näher am Kunden. Das Logistikzentrum in Greven ist für CEO Oliver Schabirosky ein wichtiger Schritt in die Zukunft.

Mittwoch, 12.09.2018, 10:22 Uhr
Veröffentlicht: Mittwoch, 12.09.2018, 10:22 Uhr
Olaf Schabirosky, CEO von Hermes Deutschland.
Olaf Schabirosky, CEO von Hermes Deutschland. Foto: Günter Benning

Olaf Schabirosky ist Chief Executive Officer (CEO) von Hermes Deutschland , also geschäftsführendes Vorstandsmitglied.

Welche Dimension hat das geplante Logistik-Center am FMO für Hermes?

Schabirosky: Es ist eines von neun großen Logistik-Centern, die wir bundesweit bauen. Wir werden hier in Zukunft über 100 000 Sendungen am Tag abwickeln. Und es spielt eine ganz große Rolle für uns, damit bundesweit viel dichter an unsere Auftraggeber heranrücken zu können. Das ermöglicht spätere Einschleuszeitpunkte für den Kunden. Ich kann abends meine Ware bestellen und bekomme sie am nächsten Tag geliefert. Dafür müssen wir bundesweit vertreten sein.

Der Airportpark ist speziell für flughafen-affines Gewerbe geplant. Wo liegt ihre Nähe zum Flugverkehr?

Schabirosky: Es gibt immer mehr internationale Sendungen. Es ist heutzutage ganz normal, dass Sie ihre Designer-Jeans in London bestellen und dann erwarten, dass sie binnen 48 Stunden in ihren Händen zu halten. Mit dem zunehmenden Anteil dieser Sendungen ist es für uns wichtiger, dass wir mit unseren Sortierzentren dichter an Flughäfen rücken.

Heißt das, der Flugverkehr wird zunehmen?

Schabirosky: Das kann ich nicht bestätigen. Das weiß ich nicht.

Wie viele Mitarbeiter haben Sie in Greven und wie sieht die Perspektive aus?

Schabirosky: Wir planen über 100 Arbeitsplätze. Das kann gegebenenfalls auch noch weiter wachsen – je nach Sendungsaufkommen. bn

Anzeige
https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6044526?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F197%2F199%2F
Turner-Ausstellung: Lange Schlangen am letzten Wochenende
An den letzten Tagen der Turner-Ausstellung bildeten sich rekordverdächtig lange Schlangen vor und im LWL-Museum für Kunst und Kultur.
Nachrichten-Ticker