Interview am Montag
Dennis Averhage: „Neun Punkte sind eine sensationelle Ausbeute“

Hoetmar -

Als Abstiegskandidat wurde Fußball-A-Ligist SC Hoetmar vor der Saison eingestuft, mit dem 3:0 gegen Everswinkel holte er bereits den dritten Dreier und liegt nur einen Zähler hinter Spitzenreiter Kinderhaus II. WN-Redakteur Wolfgang Schulz unterhielt sich über den guten Start mit Trainer Dennis Averhage.

Montag, 17.09.2018, 16:28 Uhr
Veröffentlicht: Montag, 17.09.2018, 16:28 Uhr
Dennis Averhage
Dennis Averhage Foto: René Penno

Wie fühlt es sich denn an, wenn man nur einen Punkt hinter der Spitze liegt?

Averhage : Ziemlich gut, auch wenn wir die Spitze nicht im Blick haben. Aber die neun Punkte sind eine sensationelle Ausbeute, mit der niemand bei uns gerechnet hat. Wir genießen den Erfolg jetzt einfach – und schauen nach wie vor eher nach unten in der Tabelle.

Haben sie eine Erklärung dafür, dass es besser läuft als erwartet? Vor allem in Sachen Chancenauswertung.

Averhage: Ehrlich gesagt: Nein. Ich bin natürlich begeistert von der Effizienz unserer Angreifer, das sah in der vergangenen Saison ganz anders aus. Natürlich haben wir auch Glück gehabt, keine Frage. Aber vielleicht ist das die ausgleichende Gerechtigkeit, weil uns das Verletzungspech wieder so arg beutelt.

Wie geht es denn Jaroslav Bodnar, der schon nach drei Minuten ausfiel?

Averhage: Seine linke Schulter wurde im Krankenhaus eingerenkt. Wie schwer die Verletzung wirklich ist, wird das MRT zeigen. Ich fürchte, dass er für etliche Wochen ausfallen wird.

Am Sonntag steht in Sassenberg das nächste Derby an. Gibt‘s da den nächsten Sieg?

Averhage: Schön wär‘s. Da muss schon alles passen, wenn wir einen Punkt mitbringen wollen.

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