Erweiterung der Abbauflächen
Dyckerhoff kündigt Rodungen am Steinbruch an

Lengerich -

Östlich und südöstlich des Dyckerhoff-Steinbruchs in Hohne werden in Kürze Baumfällarbeiten beginnen. Das eingefriedete Areal gehört nach Unternehmensangaben zu jener Fläche, die für den weiteren Kalkabbau genutzt werden darf.

Dienstag, 27.11.2018, 18:40 Uhr aktualisiert: 28.11.2018, 17:40 Uhr
Im gelb markierten Bereich wird es zu Rodungen kommen.
Im gelb markierten Bereich wird es zu Rodungen kommen. Foto: Dyckerhoff-Werk Lengerich

In Kürze beginnen am Lengericher Dyckerhoff-Steinbruch östlich/südöstlich (Richtung Sudenfelder Straße) der schon jetzt im Abbau befindlichen Flächen Baumfällarbeiten. Damit bereitet das Unternehmen diese Flächen für den Kalkabbau vor.

Das Areal ist nach Firmenangaben in der laufenden Genehmigung aus dem Jahr 1999 vorgesehen und mit einer Zaunanlage gesichert, es wurde aber bisher noch nicht genutzt. Die dazugehörigen Kompensationsmaßnahmen sind demnach bereits abgeschlossen. Die zuständigen Behörden seien über die Maßnahme informiert.

Nach dem Fällen der Bäume beginnen im kommenden Frühjahr die weiteren Vorbereitungsarbeiten für den Steinbruchbetrieb, heißt es in einer Pressemitteilung. Die Flächen werden gerodet und die Baumstämme abtransportiert, nachdem sie zuvor von der Bezirksförsterin begutachtet wurden, die über die Verwendung entscheidet. Die oberen Bodenschichten tragen Bagger ab. In tieferen Schichten, in denen das Gestein nicht verwittert und daher massiv ist, kommt es zu Sprengungen, kündigt Dyckerhoff an.

Der Oberboden mit hohem organischen Anteil wird innerhalb des Steinbruchs zwischengelagert und dort für Rekultivierungsmaßnahmen verwendet. Dyckerhoff wird in dem neu hergestellten Steinbruchbereich Kalkstein in Mergelqualität abbauen, der für die Produktion von Grauzementen im Werk Lengerich verwendet wird.

Es handelt sich um die letzten im Steinbruch Lengerich genehmigten Flächen. Für den langfristigen Bedarf von Dyckerhoff ist die intensivere Nutzung des bereits genehmigten Steinbruchs Höste und eine in Planung befindliche Tieferlegung des Steinbruchs Lengerich vorgesehen.

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