Wird die Europawahl zur Richtungswahl?
Populisten drängen auf die vorderen Plätze

Die Europawahl im Mai steht im Zeichen der allgegenwärtigen Krise(n). Wie werden die Wähler die Turbulenzen der jüngsten Vergangenheit quittieren? Unsere Experten haben sich  mit dem europapolitischen Geschehen befasst. Es offenbart sich eine Vielzahl an Konflikten und politischen Grabenkämpfen. Doch es gibt auch Grund zur Hoffnung. Von Claudia Kramer-Santel
Freitag, 26.04.2019, 11:00 Uhr
Veröffentlicht: Freitag, 26.04.2019, 11:00 Uhr
Eine Abstimmung im Europaparlament: Nach der Wahl könnten deutlich mehr Populisten, EU-Gegner und EU-Skeptiker unter den Abgeordneten sein, das lassen Umfragen befürchten.
Eine Abstimmung im Europaparlament: Nach der Wahl könnten deutlich mehr Populisten, EU-Gegner und EU-Skeptiker unter den Abgeordneten sein, das lassen Umfragen befürchten. Foto: dpa
Die Europawahl wird häufig als Wahl zweiter Ordnung betrachtet. Diesmal ist alles anders. Das Votum am 26. Mai wird immer mehr zur Richtungswahl über die Zukunft der EU stilisiert. Denn in vielen Ländern ist das Parteiensystem im fundamentalen Wandel begriffen – besonders rechtspopulistische und EU-skeptische Parteien sind im Aufwind. Werden sie zum großen Gewinner?
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