Günther Oettinger mahnt Selbstverpflichtung der EU-Staats- und Regierungschefs an
„Prinzip schlichtweg missachtet“

Münster/Brüssel -

Günther Oettinger ist seit zehn Jahren EU-Kommissar – in verschiedenen Funktionen, seit 2017 für das Ressort Haushalt und Personal. Unser Redaktionsmitglied Norbert Tiemann sprach mit ihm über die neue EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und die Tatsache, dass sich die Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union über das Spitzen­kandidaten-Prinzip hinweggesetzt haben. Von Norbert Tiemann
Montag, 22.07.2019, 16:47 Uhr
Veröffentlicht: Montag, 22.07.2019, 16:47 Uhr
Gespräch in Münsters Zwei-Löwen-Club: EU-Kommissar Günther Oettinger stellte sich den Fragen unserer Zeitung, ließ aber offen, wo er sich nach Ende seiner Brüsseler Amtszeit beruflich betätigen wird.
Gespräch in Münsters Zwei-Löwen-Club: EU-Kommissar Günther Oettinger stellte sich den Fragen unserer Zeitung, ließ aber offen, wo er sich nach Ende seiner Brüsseler Amtszeit beruflich betätigen wird. Foto: Thomas M. Weber
Wie wichtig ist es eigentlich für die Bundesrepublik Deutschland, dass die neue EU-Kommissionspräsiden­tin eine Deutsche ist? Oettinger: Es ist eine Ehre für Deutschland, wenn wir international Top-Positionen einnehmen können. Ich erinnere zum Beispiel an Manfred Wörner, der NATO-Generalsekretär geworden war, oder an Horst Köhler beim IWF.
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