Olympia
Fach-Ski-nesisch: Wertungssystem im Eiskunstlauf

Sotschi (dpa) - Nach dem Preisrichterskandal bei den Olympischen Winterspielen 2002 in Salt Lake City hat die Internationale Eislauf-Union ihr Wertungssystem reformiert.

Freitag, 21.02.2014, 10:02 Uhr

Die Traumnote 6,0 mit der Untergliederung in A- und B-Note ist Geschichte. Mit Punktzahlen wie beim Skispringen gehen die Eiskunstläufer seit zehn Jahren auf Weltrekordjagd. Die Juroren benoten wie im Turnen die einzelnen Elemente und deren Ausführung.

So ist ein dreifacher Axel 8,5 Punkte wert, ein vierfacher Toeloop 10,3. Je nach Ausführung werden bis zu drei Punkte addiert oder abgezogen. Im Anschluss gibt es noch einmal Punkte für die Interpretation der Vorführung und für den künstlerischen Ausdruck. Diese Note ist nach wie vor der größte Streitpunkt.

Neu ist auch, dass das auf neun Juroren ausgeweitete Preisgericht anonym wertet. Es gibt zusätzlich drei Spezialisten, die fast alle früher selbst gelaufen sind und die Sprünge fachlich beurteilen. Erst dann darf der Preisrichter eine Note finden. Die Sportart ist durch das System messbarer geworden, für den Zuschauer aber schwerer nachzuvollziehen. Der amerikanische Verband hat den Antrag gestellt, die Anonymität der Jury wieder aufzuheben. Nach wie vor dürfen auch jahrelang wegen Unregelmäßigkeiten gesperrte Preisrichter bei großen Wettbewerben wieder eingesetzt werden.

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