Olympia
Maximotschkin bricht sich bei Trainingssturz Rippen

Krasnaja Poljana (dpa) - Der russische Olympia-Skispringer Michail Maximotschkin hat sich bei seinem Trainingssturz auf der Großschanze mehrere Rippen gebrochen. Er könne daher nicht beim Wettbewerb von der Großschanze starten, teilte der Skiweltverband FIS mit.

Donnerstag, 13.02.2014, 21:02 Uhr

«Derzeit gibt es keine Anzeichen, dass er weiter an den Wettbewerben teilnehmen kann», hatte der russische Skisprung-Verbandschef Alexander Uwarow am Morgen nach einem Besuch im Krankenhaus gesagt.

Maximotschkin soll aus der Klinik entlassen werden. Danach will das Team nach FIS-Angaben über seinen Start im Teamspringen entscheiden.

Normalerweise dauere es eine Woche, bis die Schmerzen weg seien, und zwei bis drei Wochen, bis die Verletzung verheilt sei, hatte der russische Verbandschef Uwarow erklärt. «Aber man weiß, dass Athleten manchmal darauf bestehen, weiterzumachen trotz ihrer Verletzungen», sagte Uwarow der Nachrichtenagentur AP. «Es ist jetzt an ihm, seinem Trainer und den Ärzten, die endgültige Entscheidung zu treffen.»

Maximotschkin war am Mittwoch nach seinem Sturz auf einer Trage abtransportiert und in die Klinik gebracht worden. Auch der Pole Kamil Stoch war gestürzt. Der Olympiasieger von der Normalschanze hielt sich danach die Schulter und blutete aus der Nase, erlitt ersten Angaben zufolge jedoch keine schweren Blessuren.

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