Weihnachten
Post fürs Christkind - mehr als eine halbe Million Wünsche

Viele kreative Kinderwünsche: Auch in diesem Jahr erreichten die Postfilialen in Himmelpfort, Himmelstadt, Engelskirchen und Co. Tausende Briefe an den Weihnachtsmann.

Samstag, 24.12.2016, 14:12 Uhr

Brief an den Weihnachtsmann: Auch in diesem Jahr erreichten die Postfilialen Tausende Kinderwünsche.
Brief an den Weihnachtsmann: Auch in diesem Jahr erreichten die Postfilialen Tausende Kinderwünsche. Foto: Michael Reichel

Bonn (dpa) - Bis unmittelbar vor Heiligabend sind in den sieben Weihnachtspostämtern Deutschlands mehr als eine halbe Million Briefe mit Kinderwünschen aus aller Welt eingegangen.

Viele der rund 560 000 Schreiben an das Christkind, den Nikolaus und den Weihnachtsmann sind sehr originell. Ein Kind schickte eine gebastelte Eislandschaft, in der der Weihnachtsmann Pinguinen auf Eisschollen Geschenke bringt. Und es gab viele selbstgemalte Bilder, wie ein Sprecher der Deutschen Post am Freitag der Deutschen Presse-Agentur sagte.

Spielsachen, ein neues Handy oder eine Spielekonsole stehen auf den Wunschzetteln ganz oben. Ein Kind möchte einen halben Füller haben, da es die andere Hälfte bereits zusammengespart hat.

Es gibt jedoch auch kreative Anliegen: Ein Junge hätte gerne einen fliegenden Teppich, den er dem Weihnachtsmann ausleihen würde, wenn sein Schlitten mal eine Panne hätte. Ein anderes Kind wünscht sich einen echten Weihnachtsbaum, der sich selbst aufstellt und schmückt, damit seine Mutter weniger Mühe hat.

Viele Kinder zeigen Mitgefühl und wollen, dass es anderen Menschen wieder gut geht: So finden sich unter den Zuschriften der Wunsch nach Weltfrieden, Hoffnungen für die Kinder, die weltweit auf der Flucht sind, oder die Bitte, dass doch ein Elternteil bald wieder Arbeit findet.

In den nächsten Tagen rechnet der Konzern mit weiteren 40 000 Einsendungen in den Postfilialen der wohlklingenden Orte Himmelpfort, Himmelpforten, Himmelstadt, Himmelsthür, Nikolausdorf, St. Nikolaus und Engelskirchen. In den besonderen Postämtern werden Wunschzettel der Kinder aus Deutschland und dem Ausland gesammelt, gelesen und sogar beantwortet. 2015 kamen die Briefe aus mehr als 100 Ländern.

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