Vorstoß
Bayerns Justizminister fordert Fußfessel für Stalker

Berlin/München (dpa) - Bayerns Justizminister Winfried Bausback (CSU) will Stalkern künftig elektronische Fußfesseln anlegen lassen. Damit sollen Opfer vor Wiederholungstätern besser geschützt werden, sagte Bausback der «Bild»-Zeitung.

Samstag, 29.04.2017, 11:04 Uhr

Nach Willen des bayerischen Justizministers Bausback sollen verurteilten Stalkern künftig elektronische Fußfesseln angelegt werden.
Nach Willen des bayerischen Justizministers Bausback sollen verurteilten Stalkern künftig elektronische Fußfesseln angelegt werden. Foto: Maurizio Gambarini

Der Vorstoß soll bei der Justizministerkonferenz im Juni besprochen werden, kündigte der Politiker an. «Stalking heißt: Die Täter nehmen den Opfern die Möglichkeit, ihr normales Leben, einen normalen Alltag zu leben», sagte Bausback . Rund 22 000 Fälle werden demnach pro Jahr in Deutschland angezeigt.

«Deshalb fordere ich die elektronische Fußfessel für verurteilte Stalker , von denen weiterhin Stalking-Gefahr ausgeht.» Dasselbe gelte für Menschen, die wiederholt und schwer gegen gerichtliche Kontaktverbote nach dem Gewaltschutzgesetz verstoßen.

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