Witzige Sammlung
Schalke-Fans für Fußball-Spruch des Jahres nominiert

Trainer, Spieler, Funktionäre - beim Thema Fußball haben viele etwas zu sagen. Eine Jury hat jetzt die elf besten Sprüche des Jahres ausgesucht. Auch mit dabei: Lothar Matthäus und die Fans von Schalke 04.

Freitag, 15.09.2017, 09:09 Uhr

Witzige Sammlung: Schalke-Fans für Fußball-Spruch des Jahres nominiert
Mit einem Banner beim letzten Auswärtsspiel der Saison 2016/2017 schafften es die Fans von Schalke 04 in den Kreis der Nominierten zum besten Fußballspruch des Jahres. Foto: dpa

Die Bundesliga-Trainer Alexander Nouri, Julian Nagelsmann und Peter Stöger sind mit Aussagen aus der vergangenen Saison für den „Fußball-Spruch des Jahres“ nominiert. Neben dem Trio der aktuellen Erstliga-Trainer gehören auch der frühere Dortmunder Coach Thomas Tuchel, die Funktionäre Frank Baumann, Rüdiger Fritsch und Andreas Rettig, die Spieler Thomas Delaney und Julian Pollersbeck sowie Rekordnationalspieler Lothar Matthäus und Schalker Fans zu den elf Nominierten.

Die elf besten Fußball-Sprüche des Jahres

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  • „Für kölsche Verhältnisse bin ich doch sowieso schon der Wenger.“

    (Peter Stöger, Trainer des 1. FC Köln, zum Wunsch von Vize-Präsident Toni Schumacher, er solle der „kölsche Wenger“ werden. Wenger coacht seit 1996 den FC Arsenal, Stöger seit 2013 Köln)

    Foto: Guido Kirchner
  • „Wenn konsequent, dann konsequent konsequent.“

    (Thomas Tuchel, damaliger Trainer von Borussia Dortmund, zur Suspendierung von Pierre-Emerick Aubameyang für das Champions-League-Spiel gegen Sporting Lissabon)

    Foto: Guido Kirchner
  • „Ich habe einfach nicht nachgedacht. So wie ich immer nie nachdenke.“

    (Julian Pollersbeck, Torhüter der deutschen U21, nach dem Elfmeterschießen im EM-Halbfinale gegen England)

    Foto: Jan Woitas
  • „Nein, den Ball habe ich nicht mitgenommen. Ich muss jetzt erst einmal schauen, ob mein Wikipedia-Eintrag auf dem neuesten Stand ist.“

    (Thomas Delaney, Mittelfeldspieler von Werder Bremen, nach seinem Dreierpack beim 5:2-Sieg in Freiburg)

    Foto: dpa
  • „Ich habe nichts gegen das Wort Europa. Ich bin ja nicht die AfD.“

    (Alexander Nouri, Trainer von Werder Bremen, auf die Frage, ob sein Verein noch einen Europacup-Platz erreicht)

    Foto: Daniel Reinhardt
  • „Ein Bauer muss sich auch mal von seinen Kühen und Schweinen trennen - auch wenn er eine gute Beziehung zu ihnen hat.“

    (Julian Nagelsmann, Trainer von 1899 Hoffenheim, über die Transfers von Sebastian Rudy und Niklas Süle zum FC Bayern)

    Foto: Uwe Anspach
  • „Wir danken der Mannschaft, dass sie uns auch in dieser Saison so zahlreich hinterhergereist ist.“

    (Transparent der Fans von Schalke 04 beim letzten Saisonspiel in Ingolstadt)

    Foto: dpa
  • „Mein Tipp ist 1:1, auch wenn in der zweiten Halbzet sicher noch Tore fallen werden.“

    (Prognose von Rekordnationalspieler Lothar Matthäus beim Halbzeitstand von 1:1 zwischen dem FC Bayern und dem FC Arsenal)

    Foto: dpa
  • „Jeder Sieg tut gut. Ein Derbysieg noch guter.“

    (Frank Baumann, Manager von Werder Bremen nach dem 2:1-Sieg der Bremer gegen den Hamburger SV)

    Foto: dpa
  • „Ein klassischer Fehler wäre es gewesen, wenn wir anstatt eines Fußballlehrers Norbert Meier einen Klavierlehrer Erwin Hotzenplotz geholt hätten.“

    (Rüdiger Fritsch, Präsident von Darmstadt 98, auf die Frage, ob die Verpflichtung von Norbert Meier ein Fehler gewesen sei)

    Foto: dpa
  • „Ich sitze bei den Spielen neben meiner Frau, um dort meinen ehelichen Pflichten nachzukommen.“

    (Andreas Rettig auf die Frage, ob er in neuer Doppelfunktion als Geschäftsführer und Sportchef des FC St. Pauli die Spiele auf der Bank verfolgen wird)

    Foto: dpa

Ausgewählt hat die Sprüche eine 14-köpfige Jury. Diese sucht nun bis zum 9. Oktober die besten vier Zitate aus. Unter diesen wählen die Besucher der Gala zur Verleihung des Deutschen Fußball-Kulturpreises am 20. Oktober den Sieger. Der seit 2006 vergebene Preis ist mit 5000 Euro für einen gemeinnützigen Zweck dotiert. Im Vorjahr gewann Stöger, der nach dem Handtor des Hannoveraners Leon Andreasen gegen Köln gesagt hatte: „Ich habe dem Linienrichter meine Brille angeboten. Aber auch das hat er nicht gesehen.“

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