Schutzhäuschen
Wiedergeburt für Roms «gerupften» Weihnachtsbaum

Als schäbig, räudig und kahl ist Roms magerer Weihnachtsbaum von vielen verspottet worden. Jetzt aber gibt es für die gebeutelte Fichte ein Happy End.

Dienstag, 09.01.2018, 18:01 Uhr

Der Christbaum von Rom bekommt ein «neues Leben».
Der Christbaum von Rom bekommt ein «neues Leben». Foto: Andrea Principato

Rom (dpa) - Roms viel verspotteter Weihnachtsbaum soll als Schutzhäuschen für stillende Mütter wiedergeboren werden. Die Behörden der italienischen Hauptstadt kündigten am Dienstag die Recycling-Pläne für den 21 Meter hohen Baum an, für den die Stadt 50 000 Euro ausgegeben haben soll.

Die arg kahle Fichte war vor Weihnachten zum Gespött der Römer geworden und erhielt den Spitznamen «Spelacchio» («der Gerupfte» oder «der Räudige»). «Spelacchio» werde nun ein «neues Leben» erhalten, erklärte die Stadtverwaltung.

Am Donnerstag soll der derzeit auf der Piazza Venezia stehende Baum zersägt werden. Daraus soll danach in Val die Fiemme, dem Herkunftsort der Fichte, das Refugium für die Mütter und Babys entstehen. Wann dieses Schutzhäuschen in Rom präsentiert werden soll, ist noch nicht bekannt. Außerdem sollen aus Teilen des Holzes Souvenirs und ein Kunstwerk gemacht werden.

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