«Was ist los in Deutschland?»
Peter Maffay zum Hambacher Forst

Kerpen -

Peter Maffay hat den Polizei-Einsatz im Hambacher Forst als unverhältnismäßig kritisiert. «Nicht alles was rechtens ist, ist auch richtig», schrieb der Sänger („Über sieben Brücken musst du gehn“) auf seiner Facebookseite.

Dienstag, 18.09.2018, 15:17 Uhr aktualisiert: 18.09.2018, 20:25 Uhr
 Polizisten verhindern das Eindringen von Demonstranten in das "Gefahrengebiet Hambacher Forst", in dem die Räumung von Baumhäusern der Braunkohlegegner fortgesetzt wird.
Polizisten verhindern das Eindringen von Demonstranten in das "Gefahrengebiet Hambacher Forst". Foto: Henning Kaiser/dpa

„Schlagstöcke und Tränengas gegen diejenigen, die unsere Umwelt gegen Lobbyismus und Ausbeutung schützen. Das ist die Botschaft aus Hambach. Wollen Politiker, Polizeiführung und RWE-Konzernleitung in der Öffentlichkeit so wahrgenommen werden?“, fragte er.

Appell an Politik und Polizei

Die Bürger wunderten sich, „warum die Polizei im Hambacher Forst so hart durchgreift und genau dieses in Chemnitz und Köthen nicht macht. Üben wir etwa mehr Nachsicht und Milde gegenüber Protagonisten rechter Gewalt und rechter Ideologie? Was ist los in Deutschland?“ Politik und Polizeiführung sollten in der Wahl der Mittel die Verhältnismäßigkeit nicht aus den Augen verlieren.

Räumung im Hambacher Forst

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  • Mehrere Demonstranten stehen mit Transparenten und Schildern auf der Aktion „Trecker gegen Braunkohle“ von der Organisation „Campact“ vor dem Bundeswirtschaftsministerium in Berlin. Die Aktivisten protestieren vor der heutigen Sitzung der Kohlekommission gegen die Abholzung durch RWE im Hambacher Forst und fordern den sofortigen Kohleausstieg.

    Foto: Fabian Sommer
  • Mehrere Traktoren der Aktion „Trecker gegen Braunkohle“ von der Organisation „Campact“.

    Foto: Fabian Sommer
  • Polizisten stehen Aktivisten im Hambacher Forst gegenüber.

    Foto: Arnulf Stoffel
  • Eine Umweltaktivisten hängt unter einem Baumhaus am Seil.

    Foto: Oliver Berg
  • Hinter einem Protestkamp steht eine Braunhohlebagger.

    Foto: Oliver Berg
  • Polizisten begleiten nach der Räumung eines Baumhauses eine Aktivistin (2.v.r) aus einem Hubwagen.

    Foto: Oliver Berg
  • Ein Bagger gräbt im Hambacher Forst an einer Stelle, an der zuvor ein Baumhaus von Aktivisten geräumt und abgerissen wurde.

    Foto: Marcel Kusch
  • Teilnehmer einer Demonstration stehen im Hambacher Forst einer Reihe von Polizisten gegenüber. Mehrere tausend Menschen protestieren gegen die Rodung des Waldes.

    Foto: Henning Kaiser
  • Demonstrationen von mehreren tausend Braunkohlegegnern haben die weitere Räumung des Hambacher Forstes am Wochenende nicht stoppen können.

    Foto: Henning Kaiser
  • Teilnehmer einer Demonstration gegen die Rodung des Hambacher Forsts versuchen über einen Wall in den Wald zu kommen und werden von der Polizei gehalten.

    Foto: Christophe Gateau
  • Ein Teilnehmer einer Demonstration gegen die Rodung des Waldes wird von der Polizei am Hambacher Forst festgehalten, nachdem er versucht hat eine Polizeikette durchzubrechen.

    Foto: Henning Kaiser
  • Teilnehmer einer Demonstration tragen Baumsetzlinge die sie auf dem gerodeten Teil des Forstes anpflanzen wollen. Die Demonstranten konnten nur über Äcker und Wege am Rande des Waldes laufen.

    Foto: Henning Kaiser
  • Polizisten stehen nachts im Hambacher Forst.

    Foto: Christophe Gateau
  • Ein Bagger fährt durch den Hambacher Forst.

    Foto: Christophe Gateau
  • Teilnehmer einer Demonstration gegen die Räumung und die geplante Rodung des Hambacher Forstes, die vorbei an den Polizeiketten in den Hambacher Forst gekommen sind, halten in der Nähe des Baumhausdorfes «Oaktown» eine Kundgebung ab. Eine Demonstrantin zeigt ein Schild mit den Worten «Hambi bleibt!».

    Foto: Henning Kaiser
  • Polizisten verhindern das Eindringen von Demonstranten in das „Gefahrengebiet Hambacher Forst“, in dem die Räumung von Baumhäusern der Braunkohlegegner fortgesetzt wird.

    Foto: Jana Bauch
  • Feuerwehrleute sind an einer Hütte im Hambacher Forst im Einsatz. In der Hütte soll sich noch mindestens eine Person seit über 24 Stunden verschanzt haben.

    Foto: Christophe Gateau
  • Polizisten auf Pferden verhindern das Eindringen von Demonstranten.

    Foto: Henning Kaiser
  • Polizei und Demonstranten.

    Foto: Henning Kaiser
  • Aktivisten hängen an einer Anlage auf dem Gelände des Braunkohlekraftwerks Niederaußem. Mit ihrer Aktion wollen sie den Protest im Hambacher Forst unterstützen.

    Foto: Henning Kaiser
  • Ein Polizist steht im Hambacher Forst vor einem von Aktivisten gebauten Haus. Eine Nebelgranate ist vorher von Aktivisten geschmissen worden.

    Foto: Marcel Kusch
  • Ein dreibeiniger Hochsitz vor einem Baumhaus.

    Foto: Jana Bauch
  • Über Polizisten, die vor dem Hambacher Forst stehen, fliegt ein Motorgleitschirm.

    Foto: Jana Bauch
  • Eine Polizistin steht im Wald an einer Absperrung.

    Foto: Oliver Berg
  • Ein Räumpanzer der Polizei steht im Hambacher Forst.

    Foto: Marius Becker
  • Ein Umwelt Aktivist steht mit erhobener Faust im Wald.

    Foto: Oliver Berg
  • Eine Umweltaktivistin sitzt mit fixierten Händen auf einem Baumstamm.

    Foto: Christoph Reichwein
  • Ein Umweltaktivist sitzt auf einem Hochsitz im Hambacher Forst.

    Foto: Christoph Reichwein
  • Behörden wollen am Donnerstag mit Räumungen im Hambacher Forst beginnen.

    Foto: Marius Becker
  • Umweltaktivisten haben Barrikaden gebaut, um die Polizei aufzuhalten.

    Foto: Christophe Gateau
  • Die Aktivisten versuchen die Rodung des Hambacher Forsts durch den Energiekonzern RWE zu verhindern.

    Foto: Oliver Berg
  • Ein Räumfahrzeug entfernt eine Barrikade.

    Foto: Henning Kaiser
  • Aktivisten sitzen im Hambacher Forst auf einem Tripod und dahinter auf einem Pfahl.

    Foto: Henning Kaiser
  • Streit um Braunkohle: Polizeifahrzeuge stehen am Donnerstag in der Nähe von Morschenich am Tagebau Hambach.

    Foto: Henning Kaiser
  • Der Energiekonzern RWE will im Herbst mehr als die Hälfte des noch verbliebenen Waldstücks roden, um weiter Braunkohle baggern zu können.

    Foto: Christophe Gateau
  • Für die Polizei hat einer der größten Einsätze in der jüngeren NRW-Geschichte begonnen. Wasserwerfer und schweres Räumgerät sind im Einsatz.

    Foto: Oliver Berg
  • Mitarbeiter der zuständigen Stadt Kerpen informierten die Baumbesetzer per Lautsprecher über den Räumungsbeschluss und forderten sie auf, die Baumhäuser innerhalb von 30 Minuten zu verlassen. „Wenn sie dann nicht freiwillig runterkommen, dann werden wir mit Hilfe der Polizei die Baumhäuser räumen“, sagte ein Stadtsprecher.

    Foto: Marius Becker
  • Die Waldbesetzer kündigen gewaltlosen Widerstand an.

    Foto: Christophe Gateau

Der Energiekonzern RWE will im Herbst weite Teile des Hambacher Forstes abholzen, um weiter Braunkohle baggern zu können. Der Wald gilt als Symbol des Widerstands gegen die Kohle und die damit verbundene Klimabelastung.

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