Fluss über Ufer getreten
Auch zehn Tage nach «Florence»: Ganze Wohnviertel überflutet

Columbia (dpa) - Seenlandschaften statt Straßen: Rund zehn Tage, nachdem Hurrikan «Florence» auf die Südostküste der USA getroffen ist, herrscht in einigen Gemeinden immer noch Land unter. In South Carolina standen ganze Wohnviertel unter Wasser. Bewohner bewegten sich per Kajak und Boot fort.

Dienstag, 25.09.2018, 12:18 Uhr
Veröffentlicht: Dienstag, 25.09.2018, 12:14 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Dienstag, 25.09.2018, 12:18 Uhr
Wassermassen hatten den Fluss Waccamaw in Horry County über die Ufer treten lassen. Er setzte einen Teil der Gemeinde Longs unter Wasser.
Wassermassen hatten den Fluss Waccamaw in Horry County über die Ufer treten lassen. Er setzte einen Teil der Gemeinde Longs unter Wasser. Foto: Jason Lee

Wassermassen hatten den Fluss Waccamaw in Horry County über die Ufer treten lassen. Er setzte einen Teil der Gemeinde Longs unter Wasser. Die Fluten reichten am Montag bis zu den Fensterscheiben von Autos, Straßen waren nur noch durch aus dem Wasser ragende Laternen identifizierbar.

Während das Wasser im nördlichen Teil von Horry County zurückging, sollte in der Gemeinde Conway an diesem Mittwoch der Höchststand erreicht werden. Der Wetterdienst sagte einen Pegelstand von 22 Fuß (6,70 Meter) voraus - laut der Übersicht beginnt eine Überflutung an der Stelle bei 11 Fuß, der bisherige Rekord lag bei 17,9 Fuß.

In North Carolina lagen am Wochenende Tausende tote und sterbende Fische auf der Interstate 40, nachdem das Wasser, das die Fernstraße geflutet hatte, abgeflossen war. Feuerwehrleute wuschen die toten Fische mit Wasserschläuchen von der Straße.

Hurrikan «Florence» war am 14. September auf die Südostküste der USA getroffen. Heftiger Regen hatte auch Flüsse im Landesinneren stark anschwellen lassen. Mindestens 37 Menschen starben infolge des Sturms. Der Sachschaden wird von Experten laut US-Medienberichten auf 17 bis 22 Milliarden Dollar geschätzt.

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