«Silly Walks»
Total verrückt über den Zebrastreifen

Fußgänger, die ganz normal eine Straße überqueren, sind nichts Besonderes. Aber es gibt Alternativen. Ein Straßenschild macht Mut, neue Gangarten zu probieren - und dabei viel Spaß zu haben.

Dienstag, 23.10.2018, 15:44 Uhr
Veröffentlicht: Dienstag, 23.10.2018, 15:42 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Dienstag, 23.10.2018, 15:44 Uhr
Jugendliche tänzeln über den Fußgängerüberweg.
Jugendliche tänzeln über den Fußgängerüberweg. Foto: Handout

Spijkenisse (dpa) - Tanzend, auf Händen oder rückwärts - auf einem Zebrastreifen im niederländischen Spijkenisse führen Fußgänger die wildesten Kapriolen aus. Sie werden dazu von einem neuen Straßenschild regelrecht ermutigt.

Die Stadt bei Rotterdam richtete den Fußgängerüberweg der «Silly Walks» ein, der verrückten Gänge. Oberstes Gebot: bloß nicht normal die Straße überqueren.

Das Straßenschild in klassischem Blau-weiß zeigt das Symbol für den Zebrastreifen. Doch man sieht auch einen Mann mit einem Bowler-Hut und einer Aktentasche, der sein Bein hoch in die Luft streckt - eine Anspielung auf einen Sketch der britischen Comedy-Truppe Monty Python aus dem Jahre 1970. Darin spielt der Komiker John Cleese einen Beamten des «Ministeriums für Verrückte Gänge» und führt mit eiserner Mine die schrägsten Verrenkungen vor.

Dies wollte ein Beamter in Spijkenisse auch für den Überweg beim Rathaus. Der zuständige Dezernent stimmte zu: «Es ist schön, wenn Leute lächelnd über die Straße gehen», sagte Jan Willem Mijnans im niederländischen Radio. Allerdings gilt die Aufforderung zur Verrücktheit am Zebrastreifen nur für Fußgänger: Autos müssen nach wie vor stoppen - sonst hört der Spaß auf.

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