Desillusioniert
Lehrerin enttarnt Weihnachtsmann vor Erstklässlern als Lüge

Newark -

Enttarnt, entlassen! Eine Lehrerin in den USA hat den Weihnachtsmann vor einer Gruppe Erstklässler als Lüge enttarnt und darf deshalb nicht mehr an der Schule unterrichten.

Donnerstag, 06.12.2018, 10:10 Uhr aktualisiert: 06.12.2018, 10:23 Uhr
Desillusioniert: Lehrerin enttarnt Weihnachtsmann vor Erstklässlern als Lüge
Da ist er doch! Ein Student geht in Berlin als Weihnachtsmann über die Straße. Foto: dpa

Berichten zufolge war die Lehrerin an der Grundschule im Staat New Jersey als Vertretung im Einsatz und erklärte den Kindern, dass es „ Santa Claus“ nicht wirklich gebe. Auf Nachfragen erklärte sie auch noch den Osterhasen, die Zahnfee, einen Weihnachtselfen sowie Glück spendende Wichtel für erfunden.

„Als vierfacher Vater ist mir wirklich bewusst, wie heikel diese Ankündigung ist“, sagte Schulleiter Michael Raj der Webseite „NJ.com“ zufolge. Auch Schulbezirksleiterin Rene Rovtar zeigte sich „besorgt und entmutigt“. „Das kindliche Staunen im Zusammenhang mit den Feiertagen und Traditionen liegt mir persönlich besonders am Herzen“, teilte Rovtar demnach mit. Viele Eltern hätten anschließend versucht, den Schaden zu Hause zu begrenzen, sagte eine Mutter.

Die Aushilfslehrerin dürfe in dem Schulbezirk, wo sie seit mehreren Jahren im Einsatz war, künftig nicht mehr unterrichten, berichtete „NJ.com“.

In den sozialen Netzwerken entbrannte eine rege Diskussion. Gegner des Rauswurfs fragten, ob man für das Sagen der Wahrheit in den USA mittlerweile seinen Job verliere, andere verurteilten das Verhalten der Lehrerin scharf. „Vielleicht gibt es keinen Weihnachtsmann, aber es gibt Karma”, schrieb jemand.

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