Großspender
Unbekannter legt 160.000 Euro auf Altar in Bayern

Regensburg -

Ein unbekannter Großspender hat in einer Kirche im bayerischen Saal 160.000 Euro als Spende abgelegt. Die Mesnerin Maria-Elisabeth Giesa habe das Kuvert mit dem in 500-Euro-Scheinen gestückelten Großbetrag unter dem Kreuz auf dem Altar gefunden.

Montag, 21.01.2019, 17:37 Uhr aktualisiert: 21.01.2019, 18:23 Uhr
Mesnerin Maria-Elisabeth Giesa steht am Altar der katholischen Christkönigkirche in Sall im Landkreis Kelheim.
Mesnerin Maria-Elisabeth Giesa steht am Altar der katholischen Christkönigkirche in Sall im Landkreis Kelheim. Foto: Dietmar Krenz/dpa

„Ich hab das viele Geld gesehen und bin erschrocken", berichtete die Kirchenmitarbeiterin der „Mittelbayerischen Zeitung“ über den erst jetzt öffentlich gemachten Fund vom vergangenen Pfingstsonntag.

Der Umschlag trug demnach die klare Anweisung, das Geld „für Afrika“ zu verwenden. Bevor die anonyme Spende verteilt werden konnte, seien allerdings noch einige Schritte nötig gewesen, berichtete Pfarrer Norbert Große der Zeitung. Die Bischöfliche Finanzkammer habe die Sachlage mit der Rechtsabteilung klären müssen. Die Bank habe ebenfalls Auskunft verlangt - wegen der Vorschriften des Geldwäschegesetzes.

Erst zu Weihnachten habe es die Freigabe für die Auszahlung gegeben. Das Geld sei an eine in Südafrika tätige Nonne, einen Missionar in Sambia, einen in Afrika tätigen Förderkreis und das katholische Hilfswerk Missio geflossen.

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