Analyse
Ratzingers Thesen in der Debatte: Offener Widerspruch

Die Stellungnahme des früheren Papstes Benedikt XVI. zu den Ursachen sexueller Gewalt haben erwartungsgemäß Widerspruch ausgelöst. Der Theologe und Psychotherapeut Wunibald Müller, der über viele Jahre Priester betreute, sagte, es fehle in Ratzingers Beitrag die Rede von der Schuld, die im Umgang mit sexuellem Missbrauch auch Bischöfe betreffe.  Von Johannes Loy
Freitag, 12.04.2019, 18:22 Uhr
Veröffentlicht: Freitag, 12.04.2019, 18:22 Uhr
Analyse: Ratzingers Thesen in der Debatte: Offener Widerspruch
Der emeritierte PapstBenedikt XVI Foto: dpa
Nicht nur die Priester, die sexuelle Gewalt an Minderjährigen ausgeübt hätten, seien schuldig geworden, sondern auch Bischöfe wie der frühere Münchner Erzbischof Ratzinger. Sie seien „nicht angemessen“ mit den Tätern umgegangen.
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