Gotteshäuser
Kirchen beklagen Kaugummis als klebrige Hinterlassenschaft

Speyer -

Bubblegum im Betbereich: Die meisten Besucher wissen sich in Gotteshäusern zu benehmen, doch Ärger bereiten die schwarzen Schafe, etwa mit ekligen Kaugummis unter der Bank.

Mittwoch, 12.06.2019, 11:45 Uhr aktualisiert: 12.06.2019, 11:47 Uhr
Gotteshäuser: Kirchen beklagen Kaugummis als klebrige Hinterlassenschaft
Ein Kaugummi klebt unter der Rückenlehne einer Sitzbank im Dom. Foto: Andreas Arnold/dpa

Auf diese „Spende“ von Besuchern würden die Kirchen gerne verzichten: Dom-Verwaltungen klagen über Kaugummis als klebrige Hinterlassenschaft in ihren Gotteshäusern. „Das nimmt schon in gewisser Weise zu“, sagt Raimund Haubrich von der Trierer Domverwaltung. Im Dom St. Peter, der ältesten Bischofskirche in Deutschland, kleben Kaugummis zum Beispiel auf den Sandsteinböden.

Über Bubblegum im Betbereich klagt auch Speyer. „Jedes einzelne Kaugummi, das auf dem Boden landet oder an einer Bank klebt, ist erstmal eklig und ein Ärgernis, weil unschön und nur mit Aufwand zu entfernen“, sagt Dom-Kulturmanagerin Friederike Walter.

Auch im Wormser Dom verhalten sich die allermeisten Besucherinnen und Besucher korrekt, wie Propst Tobias Schäfer sagt. „Aber natürlich gibt es immer wieder negative Erfahrungen. Das reicht von Kaugummis, die unter der Bank oder auf dem Sandsteinfußboden kleben, bis zu Graffiti, die auf der Altardecke mit dem Kugelschreiber hinterlassen werden“, berichtet er.

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