Waldbrandgefahr im Südwesten
Wechselhaftes Wetter - neue Hitzeperiode zeichnet sich ab

Es wird wieder heiß: Der Deutsche Wetterdienst rechnet in der kommenden Woche mit einer mehrtägigen Hitzeperiode. Dann kann es bis zu 37 Grad heiß werden - und auch «Tropennächte» sind wahrscheinlich

Donnerstag, 18.07.2019, 16:26 Uhr aktualisiert: 18.07.2019, 16:30 Uhr
Der Süden bekommt wieder ordentlich Sonne ab.
Der Süden bekommt wieder ordentlich Sonne ab. Foto: Sina Schuldt

Offenbach (dpa) - Mit viel Sonne, aber auch Gewitter und Regen stehen in den kommenden Tagen eher wechselhafte Sommertage bevor.

Doch abgesehen von örtlichen Unwettern fehlt nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) weiterhin der dringend benötigte flächendeckende Dauerregen, der den Folgen andauernder Trockenheit entgegentreten könnte. So wird in der Nacht zu Freitag eine Kaltfront erwartet, die von West nach Ost durch Deutschland zieht und schauerartigen Regen mit sich bringt. Bereits am Freitag rechnen die Meteorologen aber schon wieder mit viel Sonnenschein bei sommerlichen Temperaturen zwischen 24 und 29 Grad.

Vor allem der Süden Deutschlands bekommt am Samstag ordentlich Sonne ab. Über dem Westen und dem Norden kann es allerdings zu kräftigen Gewittern kommen. Diese können auch mit Starkregen, Hagel und Sturmböen einhergehen und ziehen im Laufe der Nacht über den Nordosten weiter in Richtung Polen, hieß es.

Nach dem Regen kommt dann wohl schon bald wieder reichlich Hitze: Der DWD geht nach Angaben eines Sprechers von einer mehrere Tage anhaltenden Hitzeperiode aus, die am Montag beginnt und nach derzeitigen Erkenntnissen am Mittwoch und Donnerstag ihren Höhepunkt erreicht. Mit Ausnahme der unmittelbaren Küstenregionen dürften die Temperaturen überall in Deutschland mindestens 30 Grad betragen.

Vor allem im Westen und Südwesten könnten 35 bis 37 Grad erreicht werden, so DWD-Sprecher Andreas Friedrich . Besonders heiß dürfte es am Oberrhein, in der Rhein-Main-Region und im Rhein-Neckar-Gebiet werden. Auch mit den sogenannten Tropennächten, in denen die Nachttemperaturen nicht unter 20 Grad sinken, müsse in diesen Regionen dann vor allem in innerstädtischen Gebieten gerechnet werden.

Die Hitzebelastung könnte an diesen Tagen wieder Extremwerte erreichen, auch die Waldbrandgefahr dürfte angesichts der mit der Hitze einhergehenden Trockenheit weiter steigen. «Die Bodenfeuchtewerte dürften weiter zurückgehen und die in manchen Gebieten bereits herrschende Dürre verstärken», sagte Friedrich. Noch steht nicht fest, ob die erwartete Hitzeperiode sich zum übernächsten Wochenende abschwächt oder ob es weiterhin heiß bleibt. Hier gibt es den Angaben zufolge noch widersprüchliche Vorhersagemodelle.

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